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Faultierfarm Jobcenter Burgenlandkreis?


Was mussten meine entzündeten Ohren da hören, als ich zufällig gezwungen war, einem Gespräch zu lauschen.



So teilte eine Person einer anderen gar Ungeheuerliches mit. Es trug sich zu, dass ein arbeitsloser Arbeitsloser beim Jobcenter des Burgenlandkreises vorstellig wurde, weil er eine Information von seinem Vermieter bekam, dass das Jobcenter die Miete nicht an den Vermieter überwiesen hatte.

Wie ich finde, vollkommen zu Recht teilte wohl die Jobcenter-Mitarbeiterin dem leistungsberechtigten Arbeitslosen mit, dass das gar nicht sein kann. Ja, der arbeitslose Leistungsberechtigte hatte das Schriftstück des Vermieters als Beleg mit, aber das muss auf keinen Fall heißen, dass die Jobcenter-Mitarbeiter einen Fehler gemacht hatten.

Dem Gespräch war zu entnehmen, dass der leistungsberechtigte Leistungsberechtigte nach langer Zeit wieder ein Bankkonto hatte und die Leistungen, die er bekommt, nun nicht mehr in bar ausgezahlt werden, sondern auf sein Konto. Allerdings, so ward es gesprochen, nicht die Miete. Denn die Mietzahlungsüberweisung an den Vermieter wurde eingestellt. Und ja, das war selbstverständlich kein Fehler der Jobcenter-Mitarbeiter. Das kann ja mal passieren.

Und außerdem: Wieso hat der arbeitslose Arbeitslose nicht wie jeder andere auch einen hochbezahlten Posten als Vorstandsvorsitzender oder Aufsichtsratsvorsitzender in einem großen Konzern? Dann müsste er gar nicht erst beim Jobcenter um Almosen betteln.

Ungeheuerlich ging das Gespräch weiter, wodurch mir fast die Ohren anfingen zu bluten. Denn man hat den leistungsberechtigten Arbeitslosen zweieinhalb Stunden warten lassen. Er hatte sich wohl auch noch beschwert, dass es so lange dauert, im Computer nachzuschauen, den Fehler zu finden und zu korrigieren. Das Jobcenter wurde im Gespräch als Faultierfarm bezeichnet. Sind dann die Mitarbeiter des Jobcenters etwa Faultiere? Ich frage für die Katze meines Nachbarn.

Das ist wirklich eine sehr verächtliche Bezeichnung. Jeder, der noch nie am Computer gearbeitet hatte, weiß, wie schwierig das ist, 4 bis 8 Mausklicks direkt nacheinander zu machen, um Fenster zu öffnen und Programme zu starten. Wenn dann noch hinzukommt, Buchstaben und Zahlen mit dieser Tastatur einzugeben – das dauert nun mal. Und das kann dann auch mal zweieinhalb Stunden dauern. Das sind eben bürokratische Vorgänge, die der ständigen wohlüberlegten Prüfung und Kontrolle bedürfen.

Faultierfarm! Schlimm! Ich werde nicht wieder!


Dabei konnte der Sachverhalt sogar geklärt werden, war dem Gespräch zu entnehmen. Die Miete für den Januar 2026 kann nicht an den Vermieter überwiesen werden, weil das rückwirkend einfach nicht geht. Dafür hatte der arbeitslose Arbeitslose ein Schreiben bekommen, dass im Februar die Miete zweimal an den Vermieter überwiesen werden soll. Ja, okay, das hatte das Jobcenter auch für den März nicht getan, und deswegen bekam der leistungsberechtigte Arbeitslose die Kündigung von seinem Vermieter. Aber der Sachverhalt wurde geklärt.

Das Jobcenter mit einer Faultierfarm zu vergleichen?! Das regt die Katze meines Nachbarn total auf – und das vollkommen gerechtfertigt. Faultiere können nämlich nichts dafür, dass sie so langsam sind. Wirklich ungeheuerlich!

Es wird höchste Zeit, dass dieser arbeitslose Leistungsberechtigte in einen hochbezahlten Job vermittelt wird. Politiker wäre vielleicht was! Oder Mitarbeiter im Jobcenter, damit er selbst am eigenen Leib erfährt, wie schwierig, aufwendig und langwierig das mit diesen neumodischen Computern ist.
Verfasser: Carlos Columnos  |  17.03.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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