Strukturwandel: Neue Arbeitsplätze? Alles Lug und Trug! Fachkräfte-Lüge! AfD Bürgerdialog Gröbitz
Windräder, die sich nicht drehen, Bauern, die Minus machen, und „Strukturwandel“-Milliarden, die angeblich Arbeitsplätze schaffen – aber in Wahrheit fast nichts bringen.
Am 18. August 2026 knallte es im Dorfgemeinschaftshaus Gröbitz: AfD-Politiker packten aus über Energie, Landwirtschaft, Klima und Umwelt. Ein ehemaliger Landwirt rechnete ab – und die Fachkräfte-Lüge flog auf. Wer die Wahrheit ungeschminkt hören will, muss das Video sehen!
„40 eingeladen – nur 4 kamen!“ Der peinliche Auftritt der Landwirte
Moderatorin Juliane Waehler eröffnete den Bürgerdialog der AfD im Wahlkampf-Modus. Direktkandidat Dirk Jonas (Wahlkreis 39 Weißenfels) legte den Fokus klar auf Landwirtschaft, Energie und Umwelt. Doch der eigentliche Paukenschlag kam aus dem Publikum: Kurt Enke, ehemaliger Landwirt und langjähriger Chef in der Region (Baujahr 1949, LPG-Zeiten, Agrargenossenschaft, eigener Betrieb), kritisierte scharf: 40 Landwirte seien eingeladen worden – und nur vier seien erschienen. „Beschämend“, nannte er das. Die Ausrede „wir müssen arbeiten“ gelte nicht. Enke, der alle Höhen und Tiefen der Landwirtschaft erlebt hat, mahnte: Die gesamte Wirtschaft sei krank, weil man sich auf dem Wohlstand der älteren Generation ausruhe. Ohne Werte schaffen und fleißig sein drohe der Absturz.Jonas hatte zuvor konkrete Zahlen geliefert: Schweinefleisch-Kilopreise bei 1,40–1,60 €, nötig wären rund 2,28 € für Tierwohl. Brotweizen 168–196 €/t statt benötigter 250–300 €. Eier 11–13 Cent bei Produktionskosten, die kaum Gewinn erlauben. Die Folge: Existenzminimum, Rücklagen aufgebraucht, Betriebe sterben. Seine Forderung: Bürokratieabbau, Kennzeichnung, regionale Stärkung – und Biogas als grundlastfähige Alternative statt weiterer Wind- und Solar-Flächenverbrauch.
Windräder, Redispatch-Wahnsinn und die „Klimareligion“
Daniel Roi (AfD-Landtagsfraktion, umwelt- und agrarpolitischer Sprecher) legte nach: Das 2-%-Flächenziel für Windkraft und privilegierte Flächen entlang von Autobahnen und Bahnlinien müssten weg. Netzeingriffe hätten allein in Sachsen-Anhalt in fünf Jahren Strom im Wert von 700 Millionen Euro abgeschaltet. Die Energiewende sei planlos gescheitert – Grundlast vernichtet, ohne Ersatz. CDU-Versprechen seien gebrochen. Gesetze müssen zurückgedreht werden. Roi, selbst Landwirtschafts-Absolvent und ehemaliger Mitarbeiter im Landwirtschaftsamt, brandmarkte unfairen Wettbewerb durch ukrainisches Getreide und Mercosur sowie überbordende Kontrollen, bei denen der Bauer sich wie ein Verbrecher fühle.Karsten Hilse (Bundestagsabgeordneter, klimapolitischer Sprecher) ging noch schärfer vor: Eine Billion Euro für die sogenannte Energiewende – und das Geld sei nur von unten nach oben umverteilt. „Es gibt keine erneuerbaren Energien“, erinnerte er an die Physik. CO₂-Einfluss aufs Klima? Kein einziger wissenschaftlicher Beweis, nur Modelle. Redispatch-Maßnahmen explodierten: von 5–6 Eingriffen 2006 auf 15.000 schon bis August 2026. Blackout-Gefahr, Abschaltungen von Industriebetrieben. Die AfD wolle Kohle, Gas und Kernenergie zurück – und Anpassung statt Ideologie. Klimaneutralität im Grundgesetz? Kein Problem, denn menschengemachtes CO₂ spiele keine maßgebliche Rolle.
EU-Skandale, Mercosur und die drohende Ukraine-Aufnahme
Arno Bausemer (EU-Parlament, Landwirtschaftsausschuss) berichtete aus Brüssel: Fraktion gegen den Widerstand der Altparteien gegründet, Erfolge beim Asyl-Thema (Return Hubs). Beim Mercosur-Abkommen: Bauernproteste, knappe Mehrheit für EuGH-Prüfung – doch die Kommission setzte es provisorisch in Kraft. Flächenbeihilfen für ältere Landwirte streichen? Absurde Zwangsverrentung. Und die Ukraine: Riesiges Agrarland, Aufnahme würde europäische Beihilfen und Bauern ruinieren. „Ukraine gehört nicht zu Europa.“ Der nächste mehrjährige Finanzrahmen (2028–2034) drohe 20 % Kürzung bei der Landwirtschaft.Strukturwandel: Neue Arbeitsplätze? Alles Lug und Trug!
Bürgerfragen sorgten für weitere Klarheit. Zum interkommunalen Gewerbegebiet IKIG (B91/A9) auf bestem Ackerland und den Strukturwandel-Milliarden (Kohleausstieg): Hilse und Roi rechneten vor – in Sachsen entstanden mit 150 Projekten nur eine Handvoll geringfügiger Jobs. „Alles Lug und Trug!“ Man vernichte gut bezahlte Kohlearbeitsplätze und streue Sand in die Augen. Geld fließe in Radwege, „Zukunftskitas“ oder Bürgerbeiräte ohne echte demokratische Kontrolle – nicht in Industriearbeitsplätze. Beste Ackerflächen versiegeln für ungewisse Ansiedlungen? Die AfD lehne das ab und wolle keine neuen Windindustrieanlagen mehr.Die Fachkräfte-Lüge und der wahre Ausweg
Zur „Fachkräftemangel“-Frage kam die klare Ansage: Masseneinwanderung habe keine Fachkräfte gebracht – das sei gelogen. Unbegleitete Minderjährige kosteten über 100.000 € pro Jahr und Person. Stattdessen eigene Jugend fördern und fordern, Steuerentlastung für Familien mit Kindern (Vorbild Ungarn/Polen), Bürgergeld-Missbrauch stoppen und Asylbewerber zur gemeinnützigen Arbeit verpflichten. Ukrainische Bürgergeld-Empfänger überprüfen, Sozialbetrug beenden. Kommunen seien unterfinanziert durch Transferleistungen und fehlende Besteuerung am Ort der Wertschöpfung.Der Abend endete mit dem Aufruf: Am 6. September 2026 AfD wählen – für Alleinregierung, Vernunft in Energie und Landwirtschaft, und gegen die Fortsetzung der alten Politik. „Wer CDU will, wird links regiert.“
