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SPD-Wissenschaftsminister Armin Willingmann hat alle Probleme gelöst und nun Zeit, vor KI-Videos zu mahnen


Bravo, Genosse Willingmann. Endlich ein SPD-Minister, der die Dinge anpackt.



Während Deutschland und Sachsen-Anhalt wirtschaftlich in der Dauerkrise dümpelt, die Industrie abwandert und die Energiepreise weiterhin Rekordniveau halten, hat der Wissenschaftsminister von Sachsen-Anhalt die wirklich drängenden Probleme erkannt: Zwei schlecht gemachte KI-Clips auf Facebook. Respekt. Die Prioritäten sitzen.

Mit der Gelassenheit eines Mannes, der weiß, dass die eigene Partei nichts mehr zu verlieren hat, veröffentlicht Willingmann nun Mahnungen vor den Gefahren künstlicher Intelligenz. Und das in einer Qualität, die selbst der durchschnittliche TikTok-Nutzer mit Scham erfüllt hätte. Stimmen, die klingen wie ein Sprachassistent mit Halsschmerzen. Lippensynchronität? Fehlanzeige. Aber hey – für die SPD-Zielgruppe reicht’s offenbar. Und selbst für Willingmann und sein Social-Media-Team scheinen diese Clips äußerst authentisch zu wirken.

Der große Stromberg-Moment

Im ersten Meisterwerk sehen wir Friedrich Merz als Bernd Stromberg. Der CDU-Chef philosophiert mit dem Habitus des arroganten Chefs über den Bundestag als Achterbahn, bei der man nach acht Stunden kotzen muss. Willingmann kommentiert dazu ernsthaft: „Stromberg finden die meisten Menschen witzig. Aber was hier KI-generiert wird, da stecken natürlich auch harte Botschaften dahinter.“


Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen. Ein SPD-Wissenschaftsminister warnt vor „harten Botschaften“, weil jemand andeutet, dass im Bundestag vielleicht nicht genug gearbeitet wird. Die Chuzpe ist atemberaubend. Während die Ampel (und ihre Nachfolger) jahrelang mit 100 Milliarden Sondervermögen, Bürgergeld-Erhöhungen und Subventionsorgien den Staatshaushalt geplündert haben, ist die eigentliche Gefahr offenbar ein schlecht geschnittenes Merz-Video. Nicht die leeren Fabrikhallen. Nicht die auswandernden Mittelständler. Nein. Ein KI-Stromberg.

Olaf Scholz, der Battle-Royale-Junkie

Noch besser wird’s im zweiten Clip. Hier lässt Willingmann den ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz als gamenden Jugendlichen auftreten: „Ich beginne den Tag natürlich mit einer Runde Battle Royale. Meine Mutter nervt mit Hausaufgaben.“ Scholz, der Mann der „Bähm“-Sprüche und stillen Minuten, als Gamer mit Jetpack.


Willingmanns Analyse dazu ist philosophisch tiefgründig: „Das kann beim nächsten Mal auch eine ganz andere Dimension einnehmen. Da können Fake News in ganz anderem Ausmaß verbreitet werden.“

Richtig. Denn genau das hat die SPD in den letzten Jahren nie gemacht. Nie wurde die Realität verdreht. Nie wurden unangenehme Zahlen zu Migration, Energie oder Staatsverschuldung schöngeredet. Nie hat ein SPD-Politiker mit ernster Miene Dinge behauptet, die sich später als kompletter Blödsinn herausstellten. Die Gefahr sind eindeutig die KI-Clips. Nicht die jahrelange Realitätsverweigerung der eigenen Regierung.

Der Schutzschild der SPD

Am Ende kommt der große moralische Hammer: „Wir als SPD tun es jedenfalls nicht. Wir setzen uns für Kontrolle ein.“ Natürlich. Die SPD, die große Hüterin der Freiheit. Dieselbe Partei, die bei jeder Gelegenheit nach mehr Staat, mehr Regulierung, mehr Zensur und mehr Bevormundung ruft, sobald jemand etwas sagt, das nicht in ihr Weltbild passt.

Willingmann hat offenbar alle wirtschaftspolitischen Baustellen abgearbeitet. Die Deindustrialisierung? Erledigt. Der Fachkräftemangel? Gelöst. Die absurd hohen Energiekosten? Geschichte. Jetzt bleibt nur noch Zeit, sich als digitaler Moralwächter zu profilieren. Gegen böse KI-Memes. Gegen unkontrollierte Meinungsäußerung. Gegen alles, was nicht von der Parteizentrale abgesegnet wurde.

Liebe SPD: Ihr seid nicht die Retter vor KI. Ihr seid das beste Argument dafür, warum man Technologie nicht eurer Aufsicht überlassen sollte. Wenn ihr schon bei zwei dilettantischen Facebook-Clips in Panik geratet, wie wollt ihr dann mit echter Innovation, echter Konkurrenz und echter Freiheit umgehen?

Weitermachen, Armin Willingmann. Das deutsche Volk braucht dringend mehr solcher Beiträge. Nicht etwa, weil sie informieren. Sondern weil sie so herrlich zeigen, wie weit sich eine ehemals große Volkspartei von der Realität entfernt hat.


Verfasser: АИИ  |  05.06.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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