Vormals Linke Initiative „Naumburg für alle“ und AfD gegen den Faschismus in Naumburg am 24.08.2026
Der Faschismus wird in Deutschland stetig weiter ausgebaut. Das kann man jeden Tag den Medien entnehmen. Das ist erschreckend.
„Naumburg steht auf“ – und das ist auch bitter nötig
In Naumburg hat die Initiative „Naumburg für alle“ zu einem Protest am 24.08.2026 auf dem Holzmarkt um 18 Uhr unter der Losung „Naumburg steht auf“ aufgerufen. Weiter heißt es im Online-Flyer: „Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt“ und „Zusammen gegen den Faschismus“.Dieser Protest ist auch wirklich notwendig. Da reicht nicht nur die Erinnerung an die Corona-Pandemie-Jahre mit den faschistoiden Auswüchsen, der Ausgrenzung von Regierungskritikern, dem massiven staatlichen Vorgehen gegen Kritiker mit haltlosen Vorwürfen bis hin zu mehrjährigen Haftstrafen (Beispiel: Ballweg, Fuellmich, Ärzte, die Masken-Befreiungen und Impfunfähigkeitsbescheinigungen ausstellten), um diese Menschen und deren Existenzen zu zerstören. Auch die Meinungs- und Pressefreiheit wird mehr und mehr auf faschistoide Weise eingeschränkt. Journalisten landen einfach auf EU-Sanktionslisten (Röper, Lipp, Doğru, Baud) und werden de facto vogelfrei erklärt. Sie werden von ihrem eigenen Vermögen abgeschnitten, müssen mühsam beantragen, ihr eigenes Vermögen für den Lebensunterhalt nutzen zu dürfen. Familienmitglieder werden in Sippenhaft genommen. Konten werden gesperrt. Sie dürfen das Land nicht verlassen. Niemand darf sie finanziell oder materiell unterstützen, um sich nicht selbst strafbar zu machen. Niemand darf ihnen einen Job anbieten. Um sich zu verteidigen, müssen diese Menschen vor die europäischen Gerichte ziehen – doch dafür braucht es erst einmal Anwälte, die den Mut haben, dies zu tun.
Auch kirchliche Einrichtungen und Institutionen zeigen ihre äußerst intolerante Seite. So wurde Berichtet, dass Mitarbeiter gekündigt wurden, weil sie für die AfD kandidieren oder deren Lebenspartner für die AfD auf regionaler Eben kandidiert. Marcel Klag kommentiert dies mit: „In Nordkorea haben sie den Champus geöffnet." und Sie wären in anderen Ländern wirklich stolz auf diese Demokratie-Simulation, die wir im besten Deutschland aller Zeiten haben.
Das Ziel ist klar: Kritische Stimmen oder einfach nur das Aufzeigen anderer Sichtweisen soll unterbunden werden. Wer sich nicht daran hält, muss damit rechnen, persönlich und auch wirtschaftlich fertiggemacht zu werden.
Die Faschisten in der Regierung machen Pause? Von wegen!
Die Faschisten in der Regierung hören noch lange nicht auf. Die aktuellen Fälle des Ausschlusses von Kandidaten für Wahlen, z. B. zum Landrat, aus den Reihen der AfD – lediglich mit der Begründung, dass diese Kandidaten Mitglieder der AfD sind – zeigen, wie weit das faschistoide Gedankengut bereits in die regionalen Ebenen vorgedrungen ist und wo die Helfershelfer ungehindert agieren. Als Beispiel sei der Bundestagsabgeordnete Martin Sichert genannt. Er wollte zum Landrat kandidieren, doch der Wahlausschuss hatte ihn nicht zur Wahl zugelassen. Begründung: Die Mitgliedschaft in der AfD und er biete angeblich keine Gewähr dafür, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung einzutreten.Mit seinem Eilantrag beim Verwaltungsgericht gegen den Ausschluss ist er gescheitert. Das Verwaltungsgericht Oldenburg wies die Klage im Eilverfahren ab, da eine gerichtliche Kontrolle des Wahlverfahrens vor der Abstimmung nur stark eingeschränkt möglich sei und kein offensichtlicher Fehler des Wahlausschusses vorliege. Das Verfahren stützte sich dabei auf das niedersächsische Kommunalverfassungsrecht und erweiterte Prüfregeln zur Verfassungstreue von Wahlbewerbern.
Das niedersächsische Innenministerium hat im Vorfeld der Wahl 18 Bewerber auf ihre Verfassungstreue überprüft (davon 17 von der AfD). Auf Presseanfragen hin, in wie vielen Fällen das Ministerium den Kommunen konkret einen Ausschluss empfohlen hat, erklärte die Behörde, diese internen Daten seien nicht mehr vorhanden, da sie aus Datenschutzgründen sofort nach Abschluss der Prüfung gesetzlich vorgeschrieben gelöscht werden mussten. So werden Spuren verwischt, damit die Verantwortlichen nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden können.
„Unsere Demokratie“: Oppositionelle einfach aussperren – Recht kommt später (vielleicht)
Das faschistoide System, das unter CDU, SPD & Co. mehr und mehr bis in die regionalen Ebenen und sogar bis in die Gerichte etabliert wird, schließt mittlerweile oppositionelle Politiker von Wahlen aus. Rechtlich geklärt werden soll das nach den Wahlen. Solche Verfahren können sich über Jahre hinziehen. Bis dahin werden weitere Fakten geschaffen.Gedankenexperiment für Fortgeschrittene: Was, wenn die AfD dasselbe spielen würde?
Marcel Klag geht den Gedanken noch ein ganzes Stück weiter, wenn er auf die kommende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt blickt. Dort ist es nicht ausgeschlossen, dass die AfD die absolute Mehrheit erreichen kann. Der AfD wird von den Angeblich-Demokraten permanent vorgeworfen, dass die AfD nicht-demokratisch wäre. Man stelle sich vor, dies wäre tatsächlich so und die AfD würde bei einer absoluten Mehrheit die Wahlausschüsse auf Landes-, aber auch regionaler Ebene besetzen und sämtliche Bewerber der anderen Parteien ausschließen – so wie dies derzeit an vielen Stellen mit Bewerbern der AfD gemacht wird. Die ausgeschlossenen Bewerber hätten keine Möglichkeit, im Eilverfahren noch etwas zu erreichen, um doch auf den Wahlzetteln stehen zu können. Es würden dann nur noch die Kandidaten der AfD wählbar sein. Die Kandidaten der anderen Parteien müssten nach der Wahl mühsam vor Gericht gehen und hätten es dann mit Richtern zu tun, die auf Linie sind und die Klagen aus irgendwelchen Gründen abweisen oder zumindest die Verfahren über Jahre in die Länge ziehen. Die AfD müsste, um so vorzugehen, keine neuen Gesetze schaffen – sie könnte einfach exakt das anwenden, was die Angeblich-Demokraten unter CDU, SPD & Co. bereits eingeführt haben. Es könnte also argumentiert werden, dass sich an schon jetzt bestehendes „Recht“ gehalten wird.Deswegen ist es nur folgerichtig, solche faschistoiden Bestrebungen, solch beriets etabliertes Handeln durch die Altparteien gemeinsam zu bekämpfen.
Bravo, „Naumburg für alle“ – endlich die richtigen Feinde erkannt!
Deswegen ist es sehr erfreulich, dass das Bündnis „Naumburg für alle“ diese große Gefahr erkannt hat und zu diesem Protest aufruft, sich diesem Faschismus, den die Angeblich-Demokraten bereits praktizieren, entgegenzustellen.Der Termin am 24.08.2026 wurde sehr gut gewählt. Denn am selben Tag ist auch die AfD im Burgenlandkreis und in Naumburg präsent. Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund wird am 24.08.2026 bereits um 10 Uhr in Lützen an einem Infostand sein. Ab 17:30 Uhr wird auf dem Marktplatz in Naumburg eine Veranstaltung der AfD beginnen. Durch die Präsenz der Initiative „Naumburg für alle“ auf dem Holzmarkt und der AfD auf dem Marktplatz wird eine größere Reichweite erzeugt.
Und ja, diese Reichweite ist dringend geboten, um den Bürgern im Land unmissverständlich aufzuzeigen, wie weit der Faschismus bereits auch in den regionalen Ebenen angekommen ist und durchgesetzt wird. Und wie weit sich auch schon in den Gerichten bereits verfestigt hat, den Kampf für echte Demokratie abzuwürgen.
Chapeau an die Mitstreiter der Initiative „Naumburg für alle“, die tatsächlichen Feinde der Demokratie nun doch erkannt zu haben und sich zusammen mit der AfD dagegen zu stellen. In der Vergangenheit konnte man dies nicht erkennen.
Am 25.08.2026 ist Ulrich Siegmund und die AfD auch in Zeitz präsent. Dort scheinen sich bisher keine Unterstützer aus dem linken Sprektum angekündigt zu haben, um gemeinsam für echte Demokratie zu protestieren.
