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Wie viele Menschenleben hat CDU-Landrat Götz Ulrich auf dem Gewissen? - Panikmache, Nötigung zur Impfung, Ausgrenzung trotz besseren Wissens


Am 24.11.2021 veranstaltete der CDU-Landrat Götz Ulrich gemeinsam mit der Amtsärztin des Burgenlandkreises eine weitere Online-Pressekonferenz. Die Corona-Lage habe sich massiv verschlechtert. Die ertesteten Inzidenzen gingen durch die Decke.


Trotz der hohen ertesteten „Fallzahlen“ stellte das Gesundheitsamt die Nachverfolgung ein, um Menschen in Quarantäne zu schicken, deren „Kontaktpersonen“ positiv getestet wurden. Das, was zuvor eines der großartigen Mittel zur Pandemiebekämpfung gewesen war, wurde beendet, obwohl sich die Lage offiziell zuspitzte. Stattdessen verhängte CDU-Landrat Götz Ulrich Verordnungen bis hin zu 2G+ mit Maskenpflicht. An ohnehin sehr begrenzten Veranstaltungen durften nur noch jene teilnehmen, die geimpft oder genesen waren und zusätzlich einen negativen Test vorweisen konnten. Jemand mit gesundem Menschenverstand würde sagen: Die Politik vertraut den Impfungen nicht. Doch gesunder Menschenverstand spielte damals schon lange keine Rolle mehr.

Zahlen ohne ausreichenden Bezug

In der Pressekonferenz wurde mit vielen Zahlen jongliert. Positive Tests in Heimen wurden aufgezählt. Auffällig dabei war: Es waren sehr viele Geimpfte betroffen. Doch was immer und immer wieder fehlte, war der Bezug, um solche Zahlen ins Verhältnis setzen und einordnen zu können. Die Inzidenzen bei den Ungeimpften sollen sehr hoch gewesen sein. Doch wie viele Tests wurden bei Geimpften und Ungeimpften durchgeführt? Wie ist das Verhältnis von positiven Testergebnissen zur Anzahl der Tests bei Geimpften und Ungeimpften? Man weiß es nicht, denn das wird nicht genannt. Die Inzidenzen beziehen sich immer auf 100.000 Einwohner und werden für sieben Tage aufaddiert. Böse Zungen würden meinen, dass dies so gemacht wurde, um möglichst hohe Zahlen zu generieren.

Was bedeutet ein positiver Test überhaupt? Eine leichte Erkältung oder eine schwere Erkrankung? Darüber gibt es keine Informationen.

Die Hospitalisierungszahlen

In der Grafik vom 23.11.2021 finden sich ebenfalls viele Zahlen ohne ausführlichen Bezug. Darunter die Hospitalisierungsrate von 30,41 pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Rechnerisch ergibt dies etwas mehr als vier Menschen pro Tag je 100.000 Einwohner und bezogen auf den Burgenlandkreis etwas mehr als sieben Personen pro Tag (bei 177.000 Einwohnern). Auf den Stationen waren demnach 74 Menschen, auf den Intensivstationen acht. Doch es wird nicht genannt, wie viele Betten die Krankenhäuser im Burgenlandkreis insgesamt zur Verfügung hatten. Wurden die Menschen lediglich positiv getestet oder explizit wegen Corona im Krankenhaus behandelt? Man erfährt dies alles nicht.



Vergleich mit Grippewellen

Die 7-Tage-Inzidenz bei den Ungeimpften wurde mit 2.371 angegeben, also mit etwa 2,3 Prozent. Setzt man die üblichen Grippewellen ins Verhältnis, dann erkennt man, dass sich in solchen Wellen üblicherweise zwei bis drei Prozent der Bevölkerung innerhalb von sieben Tagen anstecken. Die ertestete Corona-Inzidenz weicht also nicht von dem ab, was bei Grippewellen ganz normal ist und bei denen kein Notstand ausgerufen wurde.

Die Darstellung der Impfzahlen

Spannend ist die kleine Tabelle, in der die „Neuinfektionen“, die „aktuell Infizierten“ und die Verstorbenen aufgelistet werden. Während sich die Zahl der „Infektionen“ auf die letzten sieben Tage bezieht, werden die an oder mit Corona Verstorbenen seit Beginn der „Pandemie“ aufsummiert.

Es werden „Impfdurchbrüche“ bei vollständig Geimpften mit 0,83 Prozent angegeben – der Zeitraum wird dort wiederum weggelassen. Sollte die Bezugsgröße 100.000 Einwohner sein, dann entspricht dies 830 Personen pro 100.000 Einwohner (Inzidenz 830) bzw. bezogen auf den Burgenlandkreis knapp 1.470 Personen, bei denen die sogenannte Impfung nicht so funktioniert hatte, wie es durch die Propaganda stetig erlärt wurde.

Darüber hinaus wird die aufsummierte Anzahl an „Infektionen“ seit dem 01.03.2020 mit 17.966 angegeben. Die Impfquote vollständig Geimpfter wurde mit 61,35 Prozent angegeben. Das entsprach demnach gut 108.000 Menschen, die sich die experimentellen Substanzen haben spritzen lassen – wegen eines Virus, das nicht gefährlicher als das übliche Grippevirus gewesen sei. Die Inzidenz der „Impfdurchbrüche“ lag demnach bei über 1.400, wurde aber nicht so benannt.

Aussagen der Amtsärztin

Doch diese Zusammenhänge, die sich aus diesen Daten ganz einfach entnehmen lassen, ließ man auch bei dieser Pressekonferenz weg. Es galt, in den Panikmodus zu schalten. So berichtete Amtsärztin Dr. Ina Treu, dass ihr Fälle bekannt seien, bei denen auch junge Menschen auf der Intensivstation beatmet wurden. Diese hätten hinterher gesagt, dass sie sich hätten impfen lassen, wenn sie gewusst hätten, wie schwer der Verlauf sein könnte.

Allerdings lässt Dr. Treu auch hierbei weg, wie viele solcher Fälle es konkret im Burgenlandkreis gegeben hat, um dies ins Verhältnis zur Einwohnerzahl und zu normalen Grippewellen setzen zu können. Eine Amtsärztin sollte die Zahlen von Grippewellen kennen und in der Lage sein, entsprechende Vergleiche anzustellen.

Verschärfung der Maßnahmen

Für CDU-Landrat Götz Ulrich bedeuteten diese Zahlen, die denen einer normalen Grippewelle entsprechen, allerdings, die Maßnahmen zu verschärfen: 2G+ und 3G, abgesagte Weihnachtsmärkte sowie Personenbeschränkungen bei Veranstaltungen. Der eine oder andere erinnert sich sicherlich noch bestens daran.

Der Aufruf zum Impfen

Doch die große Frage ist: Wie viele Menschenleben hat CDU-Landrat Götz Ulrich de facto auf dem Gewissen? Er kritisierte auch am 24.11.2021, dass die Bundesregierung und die Landesregierungen die Finanzierung der Impfzentren eingestellt hatten. Die Hausärzte kämen mit dem Impfen nicht hinterher. Der Landkreis habe zwar noch Impfteams und einen an diesem Tag defekten Impfbus, doch das reiche nicht aus. Es müsse mehr geimpft werden.

Wenige Wochen zuvor, am 04.11.2021, erklärte die Amtsärztin Dr. Ina Treu in einer Pressekonferenz, dass die Impfung lediglich vor einem schweren Verlauf schütze. CDU-Landrat Götz Ulrich schien dies schon vorher gewusst zu haben. Er zeigte keinerlei Erstaunen über diese Erkenntnis.

Der Nürnberger Kodex

Der Nürnberger Kodex besagt, dass bei medizinischen Versuchen an Menschen „die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson unbedingt erforderlich ist. Das heißt, dass die betreffende Person im juristischen Sinne fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben; dass sie in der Lage sein muss, unbeeinflusst durch Gewalt, Betrug, List, Nötigung, Übervorteilung oder irgendeine andere Form der Überredung oder des Zwanges von ihrem Urteilsvermögen Gebrauch zu machen; dass sie das betreffende Gebiet in seinen Einzelheiten hinreichend kennen und verstehen muss, um eine verständige und informierte Entscheidung treffen zu können.“

Betrachtet man die Aussagen auch in der Pressekonferenz vom 24.11.2021 und die vielen Zahlen ohne Bezug (Desinformationen), besteht wohl kaum Zweifel, dass CDU-Landrat Götz Ulrich und Amtsärztin Dr. Ina Treu den Nürnberger Kodex vorsätzlich missachtet hatten. Sie hatten genug Zahlen. Sie hätten selbst Bezüge unter anderem zu normalen Grippewellen herstellen können – sie hätten die Bezüge herstellen müssen. Sie taten es nicht. Sie verschärften durch ihre Aussagen den Panikmodus. CDU-Landrat Götz Ulrich verhängte die Maßnahmen bis hin zu 2G+. Dies lässt sich durchaus als Betrug und List bezeichnen. Ungeimpfte wurden vom gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt, Geimpfte hingegen übervorteilt. Ein Zusammenspiel aus Überredung, Zwang und Nötigung sollte noch mehr Menschen in die Impfung treiben, denn die Impfquote im Burgenlandkreis war CDU-Landrat Götz Ulrich zu niedrig.

Die Rolle der Impfstoffforschung

Man kann wahrscheinlich auch davon ausgehen, dass CDU-Landrat Götz Ulrich und Amtsärztin Dr. Ina Treu wussten, dass es nie das Ziel der Impfstoffforschung war, einen Übertragungsschutz zu erzielen, so wie es der damalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 15.12.2025 in der Corona-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages erklärte.

Ebenfalls kann man sicherlich davon ausgehen, dass sowohl CDU-Landrat Götz Ulrich als auch – auf alle Fälle – Amtsärztin Dr. Ina Treu wussten, dass diese sogenannten Impfstoffe im Markt, also an den Menschen, getestet wurden. Die Dauer, bis neue Medikamente zur Marktreife geführt werden, liegt üblicherweise bei sechs, acht, zehn oder auch fünfzehn Jahren, sofern sich nicht bereits bei den ersten Tests herausstellt, dass die Nebenwirkungen zu schweren gesundheitlichen Schäden oder sogar zum Tod von Menschen führen. In solchen Fällen wurden weitere Menschenversuche immer eingestellt. Solche Medikamente kommen nie auf den Markt. Eine Impfstoffentwicklung wie bei den Corona-Impfstoffen von nur wenigen Monaten hätte jede Amtsärztin hellhörig werden lassen müssen.

CDU-Landrat Götz Ulrich zog eine Einstellung des Tests dieser sogenannten Impfstoffe an den Menschen im Burgenlandkreis offensichtlich nicht einmal ansatzweise in Betracht. Er rief dazu auf, dass sich noch mehr Bürger des Landkreises an diesem Test beteiligen. Er erzeugte durch die Verordnungen Druck, um die Menschen zur Teilnahme an diesem Test zu nötigen, und verbreitete in diesen Pressekonferenzen Angst und offensichtliche Desinformationen, um den Menschen glauben zu machen, dass dieses Virus äußerst gefährlich sei. Die vielen „Impfdurchbrüche“ wurden mit einer aggressiveren Variante begründet. Fakt dürfte jedoch sein, dass es nie das Ziel der Forschung gewesen war, mit diesen „Impfstoffen“ eine Übertragung zu verhindern. Dies wurde bei einer Anhörung einer hochrangigen Pfizer-Mitarbeiterin bestätigt. Und auch Jens Spahn gab dies im Dezember 2025 zu.

Die abschließende Frage

Dass CDU-Landrat Götz Ulrich mit Unterstützung der Amtsärztin Dr. Ina Treu Menschenleben mindestens moralisch auf dem Gewissen hat, dürfte unstreitig sein. Die Frage lautet lediglich noch: Wie viele?

Aufklären ließe sich das nur, wenn es einen Regierungswechsel in Sachsen-Anhalt gibt. In einem wirklichen Rechtsstaat hätte die Staatsanwaltschaft schon lange ermittelt. In der Bundesrepublik Deutschland sind die Staatsanwaltschaften durch das Justizministerium weisungsgebunden und ermitteln eben nicht, wenn es die Regierung nicht will.


Verfasser: Michael Thurm  |  07.08.2026
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