Alles Gute zum Frauen*innen- und Männer*innen-Tag! - SPD macht unsichtbare Frauen sichtbar durch das Binnen-i!


Man möchte sich empören. Wirklich. Man möchte aufspringen, den Kopf schütteln und fragen, wie ein Bundestagsabgeordneter so etwas öffentlich sagen kann.


Beim Bürgerdialog in Hohenmölsen am 13. Februar erzählte Martin Reichardt von der Alternative für Deutschland eine kleine Geschichte aus dem parlamentarischen Alltag.

Und dann ich will eine kleine Geschichte erzählen, die ich schon öfter erzählt habe. Da bin ich wieder bei der SPD. Noch unter der Ampel wurden wichtige Dinge auch im sogenannten Familienausschuss besprochen. Wissen Sie, wir haben ja heute wieder zahlreiche Damen hier. Da freue ich mich ganz besonders, weil man uns ja auch immer nachsagt, wir werden die Partei der hässlichen miesepätrigen alten Männer. Das sind wir ja gar nicht. Also, erstens sind wir als Männer nicht hässlich und miesepetrich, sondern wir haben auch sehr charmante Frauen in unseren Reihen und auch ja sehr charmante Damen hier im Publikum.

Meine lieben Damen und Herren, wissen Sie, womit die deutsche Sozialdemokratie Ihnen hilft?

Sie macht sie sichtbar!

Die Sozialdemokratie ist nämlich diesem Gedanken von „Die Frau als das unsichtbare Geschlecht“ verhaftet.

Sehen Sie, über sowas wird dann im Ausschuss gesprochen. Sie als Frauen, sie sind in der Gesellschaft unsichtbar. Sie werden nicht in dem Maße wahrgenommen, wie ihnen das zukommt. Ich glaube ehrlich gesagt aus den vielen Gesprächen an Infoständen, dass sich die deutschen Frauen hier und auch allgemein die Frauen in Deutschland nicht dadurch bedroht fühlen, dass sie unsichtbar sind, sondern dass sie nachts nicht mehr ruhig in einer U-Bahn fahren können und nachts nicht mehr alleine durch eine Unterführung gehen können. Darüber machen sich die Frauen in Deutschland Gedanken.

Aber die Sozialdemokratie macht sich darüber Gedanken, dass sie unsichtbar sind. Und wissen Sie, wodurch sie gerettet werden? Nicht etwa, dass die Polizeipräsenz verstärkt wird und sie wieder durch Unterführungen gehen können oder in Ruhe im öffentlichen Personen-Nahverkehr fahren können. Nein, man macht sich Gedanken darüber, dass sie sichtbar gemacht werden durch das Binnen-i. Sie in Zukunft dadurch sichtbar sind, dass wir in Deutschland von Bäcker*innen reden von Lockführer*innen, von Ärzt*innen.

Liebe Freunde, das sind die Sozialdemokraten. Das sind die, die als Arbeiterpartei für ihr Wohl als Frauen kämpfen.

Meine lieben Damen, von mir aus nehmen Sie mich als hässlichen alten weißen Mann, aber ich meine es wenigstens ehrlich und ich tische Ihnen nicht das Märchen auf, ihre Probleme würden durch schwachsinnige Gendersprachregelung gelöst.

Wir als Alternative für Deutschland, wir versprechen Ihnen, wenn wir regieren, dann wird wieder Sicherheit herrschen im öffentlichen Personen-Nahverkehr, dann wird wieder Sicherheit herrschen in unseren Unterführungen und zwar dadurch, dass einerseits die Polizeipräsenz verstärkt wird, aber auch dadurch, dass nicht bleibeberechtigte Kriminelle hier konsequent abgeschoben werden, denn das hilft, liebe Freunde.

Verfasser: АИИ  |  08.03.2026
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