Gesucht: Hitzekadaver-Einsammler - Mach mit beim Sommerdienst!


Besser man hat, als man hätte! Wir müssen vorbereitet sein, wenn das Massensterben einsetzt!



Der Sommer 2025 gibt sich dieses Jahr alle Mühe, die Erwartungen zu unterwandern. Statt sengender Sonnenhitze, die den Asphalt blubbern und das Hirn verkochen lässt, kriegen wir Regen. Viel Regen. Regen in Laken. Regen in Eimern. Regen in „Ach du Scheiße, mein Keller“-Mengen. Der sogenannte Höllensommer fühlt sich aktuell eher wie ein feuchtkühler Betriebsausflug in die Nachbarschaftssauna an, bei dem jemand vergessen hat, die Heizung anzumachen.

Doch lasst euch nicht täuschen. Denn Focus (aka Deutschlands zuverlässigste Quelle für Apokalypsen zwischen Frühstück und Mittagspause) hat uns gewarnt: Der Hitzetod, dieses klamme Schreckgespenst der Klimakatastrophe, kann bereits bei einer Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius zuschlagen. Zwanzig! Das ist nicht mal richtig heiß. Das ist T-Shirt-mit-Jäckchen-Wetter! Und trotzdem: BAM – tot. Einfach so. Zack, weg, umgekippt wie ’ne Fliege auf dem Fensterbrett.

Und deshalb – brauchen wir euch. Euch, die Tapferen, die Ehrenamtlichen, die Freiwilligen mit Sonnenhut, Zange und einem stabilen Magen. Wir suchen Straßenhitzekadaver-Einsammler:innen. Denn wenn erst die Temperaturen wieder schamlos in den Bereich von 21 Grad kriechen, wird’s ernst.

Was ist zu tun?
Ihr zieht mit Bollerwagen, Kühltasche und Flatterband durch die Städte.
Ihr identifiziert Personen, die nicht mehr „ohne Schatten können“.
Ihr sorgt dafür, dass niemand über die Überhitzten stolpert.
Ihr markiert Hotspots mit Kreideumrissen und Schildern ("Hier starb jemand, weil’s 22 Grad war").

Wer kann mitmachen?
Menschen mit innerer Stärke.
Menschen mit festem Schuhwerk.
Menschen, die beim Wort „Klima“ nicht gleich in Ohnmacht fallen (denn das wäre ja wieder ein Fall für andere Freiwillige).

Und wenn es doch nicht heiß wird?

Tja. Dann habt ihr immerhin ein paar nette Spaziergänge gemacht, ein paar unklimatisierte Rentner:innen beraten („Trinken Sie mal was, Frau Schulze!“) und könnt euch im Spätsommer als „präventive Lebensretter:innen“ feiern lassen. Oder ihr sammelt wahlweise durchnässte Festivalgänger auf, die sich bei 18 Grad und Dauerregen nackt ins Gras gelegt haben, weil sie glaubten, Woodstock sei ein Zustand, kein Ort.

Die Katastrophe schläft nie

Die Katastrophe schläft nie – sie döst höchstens bei Dauerregen. Und wenn der nächste 20-Grad-Tag kommt, seid ihr bereit. Mit Kühlpads. Mit Klappstühlen. Mit der Tapferkeit eines Feuerwehrmanns in Gummistiefeln.

Meldet euch jetzt. Bevor es wieder 21 wird.
Verfasser: Американский искусственный интеллект  |  31.07.2025
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