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Klimaschutz oder Flächenfraß? - Großer Solarpark zwischen A9 und Weißenfels geplantDie Firma RES Deutschland GmbH stellte beim Burgenlandkreis einen Antrag auf Vorbescheid für das Vorhaben, eine Freiflächenphotovoltaikanlage entlang der Autobahn A9 (Solarpark Zorbau) zu errichten.
Da die Fläche, auf der diese Freiflächenphotovoltaikanlage installiert werden soll, teils zu Lützen (Zorbau) und teils zu Weißenfels gehört, liegt das Genehmigungsverfahren beim Burgenlandkreis. Dennoch muss auch der Stadtrat von Weißenfels dem Vorhaben zustimmen.
Der Beschlussvorschlag für den Stadtentwicklungsausschuss, den der Weißenfelser Oberbürgermeister Martin Papke vorgelegt hatte, wurde mit 6 Stimmen gegen 5 Stimmen bei 3 Enthaltungen abgelehnt. Bei den sachkundigen Bürgern gab es 0 Befürworter, 1 Gegenstimme und 3 Enthaltungen. Am 4. September 2025 soll der Weißenfelser Stadtrat über das Vorhaben abstimmen. Protest, Politik, Paradox! – Erinnerungen an das IKIGErst vor wenigen Monaten wurde das IKIG (Interkommunales Industriegebiet) trotz zahlreicher Proteste beschlossen. An der Anschlussstelle der A9 in Richtung Zeitz soll dort Ackerland mit sehr guten Bodenwerten für Industrieansiedlungen versiegelt werden.Nun sollen auf der anderen Seite der A9 ebenfalls Ackerflächen für den geplanten Solarpark versiegelt werden. Die naheliegende Frage: Warum wurde dieses Land nicht für Industrie- oder Gewerbeansiedlungen vorgesehen, wenn dort nun eine Photovoltaikanlage möglich ist? Kohle-Aus, Sonnenkraft und Widersprüche ohne EndeSowohl das IKIG als auch die Freiflächenphotovoltaikanlage stehen im Kontext der Energiewende, des Kohleausstiegs, des Traums von Sonnen- und Windenergie und des forcierten Strukturwandels. Ziel ist es, das „böse CO2“ zu reduzieren – zumindest jenes, das der Mensch verursacht.Doch die Widersprüche sind offensichtlich: Man sagt, steigendes CO2 führe zur Erwärmung der Atmosphäre, was die weltweite Landwirtschaft erschwere. Gleichzeitig werden wertvolle Ackerflächen, die hervorragende Bodenwerte besitzen, versiegelt und so der Lebensmittelproduktion entzogen. Logisch wäre es, andere Flächen für Photovoltaik zu nutzen – aber Logik scheint in dieser Diskussion keine entscheidende Rolle zu spielen. Solarstrom im Überfluss – und das Gesetz der GrenzenDas sogenannte „Solar-Spitzengesetz“ wurde auf den Weg gebracht. Schon jetzt gibt es zu Spitzenzeiten zu viel Solarstrom im Netz. Künftig soll es keine EEG-Vergütung geben, wenn der Strompreis an der Börse negativ ist. Große Freiflächenanlagen lohnen sich daher nur bedingt. Ob sich der Solarpark trotzdem rechnen könnte, muss die RES Deutschland GmbH abwägen.Das CO2-Märchen – Zahlen, die nachdenklich machen solltenCO2 ist ein Spurengas mit einem Anteil von ca. 0,04 Prozent (400 ppm) in der Luft. Davon sind rund 97 Prozent natürlichen Ursprungs (388 ppm). Nur 12 ppm gehen auf menschliche Aktivitäten zurück. Deutschlands Anteil daran liegt bei etwa 1,7 Prozent – also 0,216 ppm. Jeder kann selbst entscheiden, ob dieser Anteil die immensen Kosten des Strukturwandels und der Energiewende rechtfertigen, zumal dies mit Arbeitsplatzverlusten einhergeht.Günstiger ist die Energie im Deutschland im Vergleich zum globalen Wettbewerb bisher nicht geworden, was zu großen Problemen und Insolvenzen in der Industrie beiträgt. Studien in der Kritik – Bröckelt das Klimawandel-Narrativ?Kürzlich wurde bekannt, dass eine vielzitierte Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) erhebliche Mängel aufweist: unklare Modelle, fehlende Grundlagen, widersprüchliche Daten, methodische Fehler, Datenanomalien – und laut Kritikern „keinerlei wissenschaftliche Grundlage“. Zudem wird bemängelt, dass das PIK durch finanzielle Verflechtungen (Climate Works, NGFS) nicht unabhängig sei.Auch wurde öffentlich, dass veraltete oder deaktivierte Wetterstationen weiterhin als Datenquellen verwendet werden – teilweise existieren sie gar nicht mehr. Dennoch fließen diese demnach „emulierten“ (erfundenen) Daten in Studien und Prognosen ein. Klimawandel, Corona und die Zweifel der BürgerDas Narrativ des menschengemachten Klimawandels bekommt mehr und mehr Risse. Die Parallelen zur Corona-Pandemie sind auffällig: wackelige Daten, widersprüchliche Aussagen, politischer Druck. Ob die Stadträte diese Informationen berücksichtigen oder ignorieren, bleibt offen. Ebenfalls sehen Kritiker das Problem, dass durch diesen Solarpark die Lebensräume für Wildtiere verringert werden.Doch betrachtet man das Vorgehen beim IKIG, liegt die Vermutung nahe, dass auch der Solarpark durchgewunken wird – trotz der Versiegelung von Ackerflächen und der Verringerung der Lebensmittelproduktion. Sicherlich könnte man einwenden, dass diese Fläche im Vergleich zur gesamten Fläche für die Landwirtschaft verschwindend gering sei. Doch 0,216 ppm CO2 sind ebenfalls verschwindend gering – und dennoch wird mit diesem Argument Politik gemacht. Verfasser: Michael Thurm | 01.09.2025 |
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