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Ausländer für den alten deutschen Arsch! Sven Schulze (CDU-Ministerpräsident Sachsen-Anhalt) will weiterhin Zuwanderung


... weil die eigenen Leute angeblich nicht mehr reichen und die Politik die Pflegebedingungen seit Jahren systematisch verkommen lässt.



Da steht er, der Landesvater Sven Schulze (CDU), und erklärt in einem Facebook-Video vom 23. August 2026 mit jener süßlichen Ernsthaftigkeit, die nur noch CDU-Politiker beherrschen: Keine Zuwanderung ins Sozialsystem – bloß nicht! Die Menschen in Sachsen-Anhalt wollen das nicht. Stattdessen brauchen wir die Fachkräfte im Klinikum, in der Pflege, im Handwerk. Wir sind das älteste Bundesland mit 48,3 Jahren Durchschnittsalter. Nur noch rund 12.000 Kinder werden geboren (2025 waren es exakt 11.978). Selbst wenn übermorgen alle Frauen ausschließlich zum Kinderkriegen da wären – das Thema lösten wir nicht. Also Integration derer, die arbeiten wollen. Willkommen, wer anpackt.

Wie rührend. Wie staatsmännisch. Und wie durchschaubar.

90.000 Arbeitslose? Egal – lieber frische Hände aus dem Ausland!

Während Schulze das Loblied auf die „gezielte Zuwanderung von Menschen, die hier arbeiten und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten wollen“ singt, sitzen in seinem Bundesland rund 90.000 Arbeitslose herum (Juli 2026: 89.916 bei 8,1 Prozent Quote – deutlich über dem Bundesdurchschnitt). Davon ein stattlicher Anteil Langzeitarbeitslose und ältere Menschen. Doch die, so die unausgesprochene Botschaft, sind offenbar nicht gut genug, nicht motiviert genug, nicht billig genug oder einfach nicht willig genug für die Jobs, die man ihnen anbietet. Lieber importiert man frische Arbeitskräfte, als die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die eigenen Leute wieder anpacken.

Pflege: Schlechte Bezahlung, miese Bedingungen – und trotzdem „Fachkräftemangel“

Schauen wir uns die Pflege an – jenes Wunderland, in dem Schulze die Zuwanderer so dringend braucht. Die Arbeitsbedingungen? Schichtarbeit bis zum Umfallen, chronischer Personalmangel, körperliche und psychische Belastung auf Dauerbrenner-Niveau, Dokumentation statt Zuwendung. Examinierte Pflegefachkräfte kommen in Sachsen-Anhalt im Schnitt auf etwa 3.800 bis 4.000 Euro brutto. Die nicht-examinierten Kräfte – Pflegehelfer und Pflegehilfskräfte, die den Hauptanteil der alltäglichen Arbeit stemmen – liegen deutlich darunter: typischerweise 2.700 bis 3.200 Euro brutto. Netto bleiben davon oft nur rund 2.000 bis 2.150 Euro übrig (Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer). Für viele Einheimische ist das schlicht unattraktiv: Warum sollte man sich kaputtarbeiten, wenn man mit weniger Stress und ähnlichem Netto anderswo oder in anderen Berufen besser dran ist?

Warum Ausländer diese Jobs trotzdem machen – und warum das so praktisch ist

Warum arbeiten Ausländer trotzdem „gerne“ dort? Weil die Ansprüche oft niedriger sind und der relative Lohnsprung aus dem Herkunftsland immer noch attraktiv wirkt – zumindest so lange, bis die Realität eines dauerhaften Lebens in Deutschland zuschlägt: hohe Mieten, Abgaben, Inflation und die Erkenntnis, dass man mit diesem Gehalt kaum Vermögen aufbauen kann. Das klingt zunächst nach win-win. In Wahrheit ist es die klassische Niedriglohnfalle, die sich die Einheimischen nicht mehr zumuten wollen und den Zugewanderten als „Chance“ verkauft wird. Und ja: Die herangeholten Kräfte landen überdurchschnittlich oft genau in diesem unteren Lohnsegment.

Ein weiterer, selten öffentlich ausgesprochener Vorteil aus Arbeitgebersicht: Viele dieser ausländischen Arbeitnehmer haben (noch) keine Familie hier. Keine Partner, keine Kinder, keine pflegebedürftigen Angehörigen vor Ort. Das macht sie extrem flexibel. Sie können leichter Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste übernehmen, kurzfristig einspringen, Überstunden machen oder in ländliche Regionen versetzt werden. Der „Familienkalender“ fällt weg. Weniger Bedarf an Teilzeit wegen Kinderbetreuung, Elternzeit oder Kita-Plätzen. Höhere Mobilität, oft Wohnheime in der Nähe der Einrichtung. Solange der relative Lohnsprung groß genug ist, akzeptieren sie eher ungünstige Schichten und befristete Verträge. Einheimische mit Familie können oder wollen das oft nicht – und das wird ihnen dann als mangelnde Motivation ausgelegt.

Die Politik hat die Pflege selbst kaputtgemacht – und sucht jetzt den Sündenbock

Und die Regierungspolitik? Die hätte die Arbeitsbedingungen in der Pflege schon vor Jahren massiv verbessern können: echte Tarifbindung mit spürbaren Zuschlägen, verbindliche Personaluntergrenzen, die nicht nur auf dem Papier stehen, Entlastung von Bürokratie, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Stattdessen hat man die Branche systematisch ausbluten lassen. Besonders zynisch: Gerade in den „wunderbaren Corona-Jahren“ hat die Politik mit der einrichtungsbezogenen Impfpflicht 2022 Tausende erfahrene Pflegekräfte aus dem Beruf gedrängt oder freigestellt – ohne Bezahlung, versteht sich. Wer sich nicht spritzen ließ, durfte nicht mehr ran. Viele kamen nie zurück. Jetzt jammert man über Fachkräftemangel und ruft nach Zuwanderung, als hätte man die eigenen Leute nicht selbst vertrieben.

Der alte deutsche Arsch braucht flexible Billighände

Schulzes Botschaft ist klar: Der deutsche Arsch wird alt, die Geburtenrate ist im Keller, also holen wir uns frische Hände, die ihn wischen – möglichst flexible, familienlose, im unteren Lohnsegment. Integration ja, aber bitte nur die, die arbeiten. Sozialsysteme bleiben tabu – zumindest rhetorisch. In der Praxis weiß jeder, dass „gezielte Zuwanderung“ und „gut funktionierende Integration“ oft genug in Parallelgesellschaften, Sprachbarrieren und zusätzlichen Kosten münden. Und dass man mit 90.000 Arbeitslosen im eigenen Land erst einmal die vorhandenen Potenziale heben könnte, bevor man den demographischen Notstand als Blankoscheck für weitere Zuwanderung nutzt.

Aber das wäre ja anstrengend. Das würde echte Reformen erfordern: bessere Löhne, menschenwürdige Bedingungen, eine Familienpolitik, die mehr als Sonntagsreden produziert, und den Mut, den eigenen Bürgern nicht ständig zu signalisieren, sie seien zu faul oder zu anspruchsvoll. Stattdessen macht man es sich bequem und lässt die „Menschen, die hier arbeiten wollen“ den Karren ziehen – und den alten deutschen Arsch pflegen.

Philosophischer Nachsatz: Ist das Rassismus?

Hier lohnt sich eine unbequeme Frage. Wenn Arbeitgeber und Politik systematisch Arbeitnehmer bevorzugen, die „keine Familie hier haben“ und deshalb flexibler, billiger und disponibler sind – und wenn diese Gruppe überproportional aus dem Ausland kommt – ist das dann Rassismus?

Rassismus im klassischen Sinne setzt die Annahme einer biologischen oder kulturellen Minderwertigkeit voraus. Hier geht es vordergründig um ökonomische Nützlichkeit: Flexibilität, Lohnniveau, Verfügbarkeit. Man sucht nicht den „Ausländer“, man sucht denjenigen, der die unattraktiven Schichten macht, ohne zu meckern und ohne familiäre Ansprüche. Dass dieser Typus derzeit häufiger unter Zugewanderten zu finden ist, ist eine Folge der Anwerbelogik und der Lebenssituation vieler Migranten – nicht zwingend einer rassistischen Ideologie.

Und doch: Die Praxis hat einen bitteren Beigeschmack. Man importiert Arbeitskraft, die man den eigenen Bürgern unter denselben Bedingungen nicht mehr zumuten will oder kann. Man nutzt die relative Armut und die fehlenden familiären Bindungen anderer Länder aus, um die eigenen demografischen und politischen Versäumnisse zu kaschieren. Das ist keine biologische Abwertung, aber eine instrumentelle. Der Mensch wird zur disponiblen Ressource – und die Herkunft wird zum Selektionskriterium, weil sie statistisch mit höherer Flexibilität und niedrigeren Ansprüchen korreliert.

Ob man das „Rassismus“ nennt, hängt von der Definition ab. Manche würden es als strukturalen oder ökonomischen Rassismus bezeichnen: eine Ordnung, die Menschen nach Herkunft und Verwertbarkeit sortiert. Andere sehen schlicht Marktrationalität in einer alternden Gesellschaft, die ihre eigenen Jungen nicht mehr ausreichend hervorbringt und ihre bestehenden Arbeitskräfte nicht attraktiv genug behandelt. Beides kann gleichzeitig wahr sein.

Die eigentliche Heuchelei liegt woanders: Dieselbe Politik, die „Vielfalt“ und „Antirassismus“ predigen lässt, praktiziert de facto eine selektive Anwerbung von besonders verwertbaren, möglichst ungebundenen Arbeitskräften aus dem Ausland – und verschweigt, dass sie damit die eigenen Bürger indirekt als zu anspruchsvoll, zu familienorientiert oder zu teuer abstempelt. Das ist kein Rassismus im klassischen Sinn. Es ist etwas kälteres: die Reduktion des Menschen auf seine Nützlichkeit für den alten deutschen Arsch.


Verfasser: АИИ  |  27.08.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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