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Götz Ulrich (CDU-Landrat) und seine Widersprüche, Willkür und wissenschaftliche Leere der Corona-Politik


Die Pressekonferenz des Landrats Götz Ulrich (CDU) und der Amtsärztin Dr. Ina Treu vom 2. Februar 2022 im Burgenlandkreis entlarvt die Widersprüche, Willkür und wissenschaftliche Leere der Corona-Politik auf kommunaler Ebene.


Während die Inzidenz steil anstieg, wurden Einrichtungen wieder geöffnet. Zahlen wurden ohne Bezug genannt. Die Impfung wurde als Allheilmittel gepriesen – obwohl Treu selbst Monate zuvor deren begrenzte Wirkung eingeräumt hatte. Aus heutiger Sicht, jenseits des Mainstream-Narrativs, das noch immer an der „Pandemie der Ungeimpften“ und dem Nutzen massenhafter Impfungen festhält, wirken die Aussagen wie ein Lehrstück über politische Steuerung statt evidenzbasierter Medizin.

Zahlen ohne Kontext: Die Kunst der relativen Entspannung

Ulrich meldete 26 Patienten auf Normalstation (Vorwoche 16; Maximalwert Dezember 94) und zwei auf Intensiv (Vorwoche null; Maximalwert 14). Die Hospitalisierungsrate lag bei rund 11 (Maximum 45,5). Die Lage sei „entspannt und in Ordnung“. Die Inzidenz sei auf 720 gestiegen (Vorwoche 453), liege aber unter dem sachsen-anhaltinischen Durchschnitt von 874 und sei die zweitniedrigste im Land. Nachbarkreise und thüringische Gebiete lagen teils höher, teils niedriger.

Was fehlte komplett? Die Einwohnerzahl des Burgenlandkreises (damals rund 175.000–177.000). Ohne diesen Bezug bleibt eine Inzidenz von 720 eine abstrakte Zahl – sie entspricht bei einer Woche etwa 1.260 „Fällen“. Noch gravierender: keine Angabe zu verfügbaren Betten oder Auslastung der Krankenhäuser (Asklepios Weißenfels, SRH Naumburg und Zeitz). 26 von wie vielen Normalbetten? Zwei von wie vielen Intensivplätzen? Der Maximalwert von 94 bzw. 14 sagt nichts über die tatsächliche Kapazität und die Auslastung durch Nicht-Covid-Patienten aus. Solche isolierten Zahlen erzeugen künstliche Panik oder künstliche Entspannung – je nachdem, was politisch gebraucht wird.

Gleichzeitig stiegen die positiven Schnelltests an Schulen massiv (Montag 100 Schüler + 3 Lehrer, Dienstag 37 + 1, Mittwoch 50 + 1). Treu erklärte die hohen Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen (7–12 Jahre über 2000, andere Altersgruppen über 1000) vor allem mit dem intensiven Testen in Schulen und Kitas (dreimal wöchentlich). In 31 Kitas und 22 Schulen gab es Geschehen. Die Teststrategie selbst trieb die Zahlen – und damit die Begründung für Maßnahmen.

Besonders aufschlussreich die Todeszahlen: Treu meldete „zum Glück nur vier Todesfälle an oder mit Corona“ in der vergangenen Woche – eine Frau und drei Männer, alle über 60 bzw. über 70 Jahre. Was man nicht erfährt: Wie viele Menschen sterben im Burgenlandkreis üblicherweise in einer solchen Januar-/Februar-Woche? Gibt es eine Übersterblichkeit? Waren diese vier zusätzlich oder hätten sie (bei ihrem Alter und möglichen Vorerkrankungen) auch ohne den positiven Test sterben können? Absolute Zahlen ohne Bevölkerungsbezug, ohne saisonale Vergleichswerte und ohne Differenzierung bleiben bedeutungslos. Genau diese Kontextlosigkeit war systemisch: Sie erlaubte, jede Zahl als Bedrohung oder als Entwarnung zu verkaufen.

Öffnungen trotz steigender Inzidenz: Der pragmatische Schwenk

Trotz der steigenden Zahlen und des „Omikron-Griffs“ kündigte Ulrich die Wiederöffnung von Volkshochschule, Kreismusikschule und Bädern (einschließlich Freizeit- und Spaßbäder) ab 7. Februar unter 2G an. Bars und Diskotheken blieben zu. Begründung: Die Lage liege unter dem Landesdurchschnitt, es gebe keine Überlastung der kritischen Infrastruktur, die Krankenhäuser seien entspannt. Das folge dem „Grundsatz“ des Kreises: Schärfere Regeln nur bei schlechterer Lage als Land und Nachbarn.

Hier liegt ein eklatanter Widerspruch. Monate zuvor hatten hohe Krankenhausbelegungen und Inzidenzen zu Schließungen geführt. Nun reichte die relative „Entspannung“ – trotz steigender Fallzahlen und massiver Test-Positivität bei Kindern – für Lockerungen. Gleichzeitig wurden Schüler und Kinder weiter massiv getestet und länger in Quarantäne gehalten. Das ist keine konsistente Risikobewertung, sondern Situationsopportunismus: Wenn die Zahlen politisch unbequem werden, zählt plötzlich nur noch die Hospitalisierung; wenn man Schließungen rechtfertigen will, zählt die Inzidenz.

Die Impfung: Von der begrenzten Wirkung zum Zwangsinstrument

Besonders aufschlussreich ist der Bezug zu Treus früheren Aussagen. Am 4. November 2021 hatte die Amtsärztin mitgeteilt, dass die „Impfung“ nur vor einem schweren Verlauf schütze und sich folglich Massenimpfungen verbieten. In der Pressekonferenz vom 2. Februar 2022 klang das ganz anders: Die Impfung schütze vor schweren Verläufen und Tod; Ungeimpfte seien „wesentlich ansteckender“ und hätten höhere Viruslast; die Statistik zeige das „eindeutig“. Auffrischungsimpfungen und Impfangebote (auch für 5–11-Jährige) wurden massiv beworben. Die Quote lag bei 68,17 % Zweitimpfung und 47,09 % Auffrischung.

In Pflegeheimen zeigten sich gemischte Bilder: Im Luisenhaus Naumburg waren 10 Mitarbeiter (5 geimpft/5 ungeimpft) und 11 Bewohner (nur 2 ungeimpft) „infiziert“; ähnliche Verteilungen anderswo. Auf Intensiv lagen zwei Ungeimpfte; auf Normalstationen gemischt. Treu verwies auf einen 16-jähriger Schüler, der im Krankenhaus behandelt werden musste. Wie viele Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren gibt es im Burgenlandkreis? Wie hoch bzw. minimal ist das Risiko für Kinder und Jugendliche? Davon erfährt man wieder nichts. Treu verbreitete Panik und betonte den „persönlichen Eigenschutz“.

Aus heutiger Sicht (Stand 2026, jenseits des Mainstream-Narrativs) ist die Diskrepanz eklatant. Das Ziel der „Impfstoff-Entwicklung“ war nie der Schutz vor Übertragung. Das ist bestätigt. Die Impfquote zusammen mit den hohen ertesteten Inzidenzen hätte dies auch CDU-Landrat Götz Ulrich und der Amtsärztin Treu verdeutlichen müssen. Doch Ulrich hinterfragt nicht, er verwaltet und führt aus.

Unabhängige Analysen und Studien zeigen: Der Effekt gegen Transmission war begrenzt. Impfdurchbrüche nannte man die Fälle, in denen Geimpfte doch positiv getestet wurden oder sogar erkrankten. Massenimpfungen junger, gesunder Menschen und der soziale Druck (2G, geplante einrichtungsbezogene Pflicht) standen in keinem vernünftigen Verhältnis zum geringen Nutzen. Genau das hatte Treu im November 2021 im Kern eingeräumt – nur um Monate später den Impfdruck fortzusetzen.

Die Frage nach Testzahlen bei Geimpften versus Ungeimpften blieb unbeantwortet. Ohne systematische, stratifizierte Testdaten (wie oft wurden Geimpfte überhaupt getestet?) sind Aussagen über „höhere Ansteckungsgefahr“ der Ungeimpften methodisch wertlos. Unbekannte Impfstatus wurden angeblich herausgerechnet.

„An“ oder „mit“ – man weiß es nicht und will es offenbar auch nicht wissen

Auf die Nachfrage eines Journalisten, ob man – wie in Halle – zwischen „an Corona“ und „mit Corona“ gestorben unterscheidet, reagierten Ulrich und Treu ausweichend. Die Daten lägen „zum größten Teil“ vor, doch die Zuordnung im Einzelfall sei „sehr schwierig“. Treu erläuterte, es gebe jüngere Menschen, die an COVID-Pneumonie ohne Vorerkrankungen gestorben seien, und häufig Ältere, bei denen die Infektion den Zustand verschlechtert habe. Einen „großartigen Nutzen“ zur Verhinderung einer Aufbereitung sehe sie nicht; wichtiger wären Obduktionen für medizinisch-wissenschaftliche Erkenntnisse. Ulrich ergänzte, man solle sich nicht auf Totenscheine stützen, besonders bei ambulanten Totenschauen: Der ausstellende Arzt kenne den Verstorbenen oft nicht persönlich und stehe unter Zeitdruck – das führe zu „Zufälligkeiten“, die sich in Statistiken widerspiegelten. Deshalb hielten sie sich „zurück“ und äußerten sich „gar nicht“ dazu, ob alle „an Corona“ gestorben seien.

Das ist bemerkenswert ehrlich und zugleich entlarvend: Man verfügt über die Daten, erkennt die methodischen Schwächen der Zuordnung – und entscheidet sich bewusst gegen Transparenz. Man weiß es also nicht genau und will es offenbar auch nicht genauer wissen.

Vier gemeldete Todesfälle „an/mit Corona“ bleiben damit eine Blackbox. Ohne saisonale Sterberaten des Kreises, ohne Altersstandardisierung und ohne klare Kausalitätsprüfung wird jede Zahl zur politischen Aussage statt zur wissenschaftlichen Information. Genau diese Informationsverweigerung war ein zentrales Merkmal der gesamten Politik: Zahlen wurden selektiv präsentiert, Differenzierungen unterlassen, wenn sie unbequem werden konnten.

Weitere Widersprüche und die Unübersichtlichkeit als System

Treu rechtfertigte die Abweichung von der MPK-Empfehlung (Freitestung von Schülern/Kontaktpersonen nach 5 Tagen) zugunsten von 7 Tagen mit dem Schutz der Kinder vor schweren Verläufen, PIMS und Long Covid – obwohl Daten aus dem Ausland leichtere Verläufe zeigten und die hohen Inzidenzen primär testgetrieben waren. Gleichzeitig wurden Einrichtungen wieder geöffnet, die Kinder nutzen. Der Schutzgedanke galt selektiv.

Ulrich erklärte die „Unübersichtlichkeit“ der Regeln mit dem deutschen Exekutivföderalismus (Art. 30, 83 GG, Infektionsschutzgesetz). Der Bund erlässt Gesetze, Länder und Kreise vollziehen und erlassen Verordnungen. MPK-Beschlüsse seien nur politische Willensbekundungen. Das ist juristisch korrekt – und entlarvt zugleich das System: Willkürliche lokale Sonderwege unter dem Deckmantel der „Ortsnähe“, während Bürger die Regeln nicht mehr verstehen konnten. Einheitlichkeit galt nur, wenn es passte.

Zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht ab März 2022 signalisierten sie Umsetzung des Bundesrechts, aber mit Blick auf die Versorgungssicherheit und der Erwartung weiterer Bund-Länder-Positionierungen. Personalengpässe im Gesundheitsamt wurden eingeräumt.

Das Handeln des Landrats Götz Ulrich ist dabei als besonders problematisch zu bewerten

Er orientierte sich demonstrativ an den Inzidenzen der umliegenden Kreise und des Landesdurchschnitts, als stünde der Burgenlandkreis in einem Wettbewerb um die „besseren“ Zahlen. Hauptsache nicht ganz vorne, Hauptsache unter dem Schnitt, dann konnte man wieder öffnen. Das war kein evidenzbasiertes Risikomanagement, sondern eine taktische Anpassung an die politische Großwetterlage.

Die Taktik insgesamt bestand offensichtlich aus Desinformation und systematischer Verwirrung: Die Impfstoffe schützten nicht vor Infektion – der fortgesetzte Zwang zu 2G und 2G-plus ist der beste Beweis dafür. Die ertesteten Inzidenzen standen in keinem erkennbaren Zusammenhang mit der tatsächlichen Belastung der Kliniken. Ulrich hinterfragte diesen Bruch nicht, sondern nutzte ihn je nach Bedarf.

Risiken der Impfung, Daten zu Nebenwirkungen bis hin zu Todesfolgen wurden in der Pressekonferenz mit keinem Wort thematisiert – obwohl zu diesem Zeitpunkt bereits Hinweise auf Myokarditis, Thrombosen und andere schwere Ereignisse vorlagen und die begrenzte Schutzwirkung (nur vor schwerem Verlauf bei Risikogruppen) selbst von Treu Monate zuvor eingeräumt worden war.

Ulrich wählte den Weg des geringsten Widerstands wie ein angepasster Systemling: den Vorgaben von Bund und Land folgen, solange der Kreis nicht auffällig war, Zahlen isoliert präsentieren und unbequeme Differenzierungen (Übersterblichkeit, an/mit, Impfrisiken) konsequent unterlassen. Er betrieb die aktive Mitwirkung an einer Politik der Verwirrung, die Bürgern Orientierung und echte Risikoabwägung verweigerte.

Wer bei kommenden Wahlen den Pandemietreiber-Parteien CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP und Linke weiterhin seine Stimme gibt, legitimiert genau dieses System

Er legitimiert die Verantwortungslosigkeit. Er legitimiert, dass sich diese Politiker selbst schützen, sich gegenseitig decken und nie wirklich zur Rechenschaft gezogen werden. Und er legitimiert, dass dieselben Akteure bei „zukünftigen Pandemien“ oder anderen von der Politik verursachten Ausnahmezuständen noch viele Schritte weitergehen werden. Denn genau das haben sie bereits in ihren Ausschüssen und Kommissionen angekündigt: Sie wollen „Lehren aus der Pandemie ziehen“ – nicht etwa, um die Rechte der Bürger besser zu schützen, sondern um künftig noch schneller, noch umfassender und noch wirkungsvoller gegen die Bürger vorgehen zu können. Wer diese Parteien wählt, macht sich zum Komplizen.
Verfasser: АИИ  |  25.08.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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