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Windkraft-Wahnsinn stoppen! AfD fordert Moratorium gegen Naturzerstörung


Moratorium für den Windkraft-Wahnsinn: AfD-Antrag entlarvt das Scheitern der grün-roten Energiepolitik in Sachsen-Anhalt.



Während die Landesregierung und ihre Koalitionspartner weiter auf ideologische Flächenziele und Windindustrialisierung setzen, hat die AfD-Fraktion mit ihrem Antrag „Moratorium Windkraft! Flächenzwang beenden – Wald und Naturschutzgebiete vor Windindustrieanlagen schützen“ (Drs. 8/6969) am 20.05.2026 einen klaren Gegenentwurf präsentiert. Der Antrag fordert den Schutz von Wäldern, Naturschutzgebieten, Nationalparken, Biosphärenreservaten und Natura-2000-Gebieten vor der Windkraftindustrie und ein Eintreten der Landesregierung im Bundesrat für entsprechende Ausschlussregelungen. Statt echter Debatte wurde der Antrag in Ausschüsse überwiesen – ein typisches Manöver, um unangenehme Wahrheiten zu vertagen.


Daniel Roi (AfD) brachte den Antrag ein und zeichnete ein schonungsloses Bild der Realität: „Zum grünen und linken Klimaextremismus gehört gewiss auch der Bau von Windrädern und davon haben wir in Sachsen-Anhalt mehr als genug. Sie von den Altparteien wollen immer noch mehr. Sie wollen Windkraftanlagen neuerdings sogar auch im Wald aufstellen, immer näher an die Ortschaften heran.“ Er verwies auf gebrochene Versprechen in der Dübener Heide und kritisierte die Doppelmoral: „Öffentlich heißt es bspw. aktuell auf der Webseite der GRÜNEN in Detmold: Windkraft ja, aber nicht im Wald und nur verantwortungsvoll.“ Roi nannte konkrete Zahlen zum Scheitern: „Im April hat [Bundesministerin Reiche] im Bundestag gesagt: Jedes Jahr verschenken wir 3 Milliarden €.“ Diese Redispatch-Kosten, die massiv steigen, belasten die Steuerzahler ebenso wie zunehmende negative Strompreise, bei denen Überschussstrom teuer abgeregelt oder exportiert werden muss.


Roi stellte zudem die Klimagrundlage der Politik infrage: Selbst der Weltklimarat (IPCC) habe kürzlich sein schlimmstes Klimamodell zurückgezogen, weil es unplausibel sei. 46 Klimaratsmitglieder hätten das IPCC mittlerweile kritisiert, da Daten nicht berücksichtigt und Modelle bewusst so gestaltet wurden, um Panik und Klimawandelangst zu erzeugen. „Ihr Klimaextremismus ist gescheitert“, so Roi.


Petra Grimm-Benne (Ministerin) verteidigte die Flächenziele als „richtigen und wichtigen Schritt“ und behauptete, Waldflächen würden „kaum oder gar nicht“ in Anspruch genommen. Lediglich 0,13 % der Waldfläche in einer Region seien betroffen. Diese Schönrechnerei ignoriert jedoch den grundsätzlichen Flächenzwang und die realen Eingriffe in sensible Ökosysteme.


Michael Scheffler (CDU) erkannte Probleme an, ohne Konsequenzen zu ziehen: „Die starren Windflächenziele gehören meiner Meinung nach abgeschafft. [...] Der Ausbau der Erzeugung ist dem Netzausbau davongelaufen. Genau daraus entstehen folgende Probleme [...] steigende Redispatch-Kosten, zunehmende Eingriffe ins System und wachsende Belastungen für Bürger und Unternehmen.“ Er sprach sogar negative Rekordpreise an, wie am Maifeiertag. Dennoch plädierte er lediglich für Überweisung in die Ausschüsse statt für ein klares Moratorium – typisch für eine Partei, die bundes- und landespolitisch mitverantwortlich ist.


Sebastian Striegel (GRÜNE) lieferte das ideologische Kontrastprogramm: „Wer den Wald liebt, der schützt ihn vor seiner größten Bedrohung: der Klimakrise.“ Er bagatellisierte Kalamitätsflächen und warf der AfD Heuchelei vor. Dabei blendet er aus, dass gerade die einseitige Energiewende mit ihren volatilen Erneuerbaren die Netzprobleme und Kosten explodieren lässt.


Marco Heide (Die Linke) behauptete, Erneuerbare senkten die Strompreise und warf der AfD vor, Natur stärker zu zerstören. Die Realität steigender Redispatch-Kosten (über 10 Milliarden Euro in vier Jahren bundesweit) und negativer Preise, die der Steuerzahler subventioniert, spricht eine andere Sprache.


Kathrin Tarricone (FDP) warnte vor Eingriffen in Eigentumsrechte und Wildwuchs, plädierte aber ebenfalls für Ausschuss-Überweisung. Sie räumte ein, dass Akzeptanzprobleme im ländlichen Raum bestehen.


Dr. Falko Grube (SPD) verteidigte die schnelle Festlegung von Flächenzielen und warnte vor Wildwuchs außerhalb von Vorranggebieten. Gleichzeitig gab er zu, dass die Koalition in der Bewertung uneins sei – ein bemerkenswertes Eingeständnis.


Die Debatte zeigt das Kernproblem der Regierungspolitik: Trotz erkennbarer Fehlsteuerung – Strom wird erzeugt, wo er nicht gebraucht wird, Netze halten nicht mit, Speicher fehlen – wird am Flächenzwang und am Ausbau um jeden Preis festgehalten. Die Bürger in Regionen wie der Dübener Heide oder Muldestausee spüren die Folgen bereits: Landschaftsverschandelung, sinkende Akzeptanz und steigende Kosten. Die AfD fordert ein Moratorium und Bedarfsorientierung statt Quadratmeter-Ideologie. Die Altparteien antworten mit Ausschussvertagung und Durchwursteln.

Die Energiewende in ihrer aktuellen Form vernichtet Wohlstand, zerstört Natur im Namen des Naturschutzes und belastet Bürger und Unternehmen massiv. Ein Moratorium für neuen Irrsinn und eine ehrliche Bestandsaufnahme sind überfällig.

Verfasser: АИИ  |  28.05.2026

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