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CDU-Landrat Götz Ulrich mit neuem Satire-Programm unterwegs


Während manche den Schalk im Nacken haben, haben die Einwohner des Burgenlandkreises den Schalk im Landratsamt sitzen.



Landrat Götz Ulrich hatte auf seinem Facebookprofil eine satirische Meisterleistung gepostet:

Wenn wir kommunalen Vertreter, egal ob Bürgermeister oder Landräte, den DURCHBLICK behalten und wissen wollen, was die Menschen in unseren Gemeinden und Landkreisen zu unseren Vorschlägen denken und welche Ideen, Wünsche, Forderungen sie selbst haben, wie beides zusammenpassen kann oder manchmal auch auseinderläuft, dann brauchen wir das Gespräch miteinander. Die Einwohnerversammlungen im Burgenlandkreis sind dafür eine gute Möglichkeit. Gegenseitig zuhören, nachdenken und in Respekt voreinander diskutieren, macht unser kommunales Zusammenarbeiten aus. Ich bin sehr dankbar, dass immer wieder so viele Einwohner diese Chance nutzen. Gestern in Eckartsberga und demnächst in der Einheitsgemeinde Teuchern.

Ja, das ist genau jener Landrat, der auf kritische Fragen im Kreistag des Burgenlandkreises auf Hinhaltetaktik setzt und Mitarbeiter der Kreisverwaltung nichts sagende, ausweichende Antworten verfassen lässt. Der Landrat, der durch seinen Best Buddy, den Kreistagsvorsitzenden Andy Haugk, Bürgerfragen abwürgen lässt. Der Landrat, der eine Videoaufzeichnung einer Kreistagsausschusssitzung nicht zuließ und den Widerspruch dazu nicht bearbeitet, weil der Widerspruch nicht das richtige Rechtsmittel gewesen sei – welches Rechtsmittel das richtige gewesen wäre, ließ er selbstverständlich nicht verlauten. Der Landrat, unter dem sich die Kreistagsverwaltung und Ausschussvorsitzende nach wie vor schwer tun, wenn Kreistagsausschusssitzungen aufgezeichnet werden sollen. Man muss diese Transparenzbestrebungen immer erst durchsetzen und vorsorglich Rechtsmittel einlegen.

Das ist der Landrat, der sich bei den Bürgern im Landkreis nicht für die Corona-Maßnahmen entschuldigen will. Der Landrat, für den Verantwortung heißt, Konsequenzen aus seinem Handeln lediglich zur Kenntnis zu nehmen. Hier auf Buergerstimme.net wurde darüber ausführlich berichtet.

Passenderweise hat er selbst ein Bild zu seinem Statement gepostet, in dem er durch ein Fernglas schaut. Psychologen würden wahrscheinlich attestieren, dass ihm Abstand zum Souverän, seinem Arbeitgeber, durchaus wichtig ist. Aus der Ferne mal ein paar Blicke werfen, was denn der Souverän wollen könnte. Und dann mal drüber nachdenken.

Was darf Satire?

In einem weiteren Post schreibt er, welche Themen auf der Einwohnerversammlung in Eckartsberga besprochen wurden. Welche Erkenntnisse, welche Fragen von Bürgern kamen, wird nicht genannt.



Verfasser: Michael Thurm  |  25.04.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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