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Unbezahlbares Luftschloss - CDU-Landrat beerdigt Verkehrswende im Burgenlandkreis


Es war keine große Geste, kein dramatischer Aufschrei. Es war nur ein sachlicher Bericht im Kreistag am 30. März 2026. Und doch hat CDU-Landrat Götz Ulrich in diesen wenigen Minuten mehr über die Realität der sogenannten Verkehrswende gesagt als alle Klimakonferenzen und Koalitionsverträge zusammen.


Er hat sie nicht mit Pauken und Trompeten zu Grabe getragen – er hat sie mit einem nüchternen Schulterzucken beerdigt. Weil er erkannt hat, was in Berlin und Magdeburg niemand aussprechen will: Die Klimaziele sind realisierbar. Und im ländlichen Nahverkehr sind sie erst recht nicht finanzierbar.

Der Hintergrund ist bekannt: Warnstreiks der Personenverkehrsgesellschaft Burgenlandkreis (PVG) im Februar und März 2026. ver.di forderte höhere Löhne, Entlastung und vor allem die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Busse standen still, Schülerverkehr brach zusammen, Eltern organisierten Notfall-Fahrgemeinschaften. Ein ganz normaler, rechtmäßiger Arbeitskampf – und zugleich ein Spiegelbild eines Systems, das am Limit läuft.

Ulrich dankte den Betroffenen, lobte die Improvisationen, bedankte sich bei den Mitarbeitern, die Notbetrieb fuhren. Dann kam der Satz, der alles sagt – und doch nichts direkt ausspricht:
„Weder haben wir das Geld dafür, noch stehen ausreichend Arbeitskräfte dafür zur Verfügung.“
Und weiter, noch deutlicher gegen die Kernforderung der Gewerkschaft:
„Die Einführung einer 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich ist […] das Gegenteil von dem, was unser Land jetzt braucht.“
Man muss zwischen den Zeilen lesen, um zu verstehen, was hier wirklich passiert. Ulrich sagt nicht: „Die Klimaziele sind Unsinn.“ Das würde ihn politisch unmöglich machen. Er sagt nur: Wir Landkreise und Gemeinden können die Zeche nicht bezahlen. Wir haben kein Geld. Wir haben kein Personal. Und wir können auch keins herbeizaubern, nur weil irgendwo in einer Ministeriums-Etage wieder ein neues Klimaziel beschlossen wurde.

Das ist Philosophie in trockener Verwaltungssprache. Es ist die Erkenntnis: Eine echte Verkehrswende im Burgenlandkreis – mehr Busse, dichtere Takte, attraktiver Nahverkehr, damit die Leute freiwillig das Auto stehen lassen – würde genau das voraussetzen, was er nicht hat. Und was auch nie kommen wird.

Ulrich hat wohl erkannt, was die Ideologen in den Großstädten ignorieren: Man kann nicht gleichzeitig den ländlichen Raum „klimaneutral“ machen wollen und gleichzeitig die finanziellen und personellen Grundlagen dafür verweigern. Die 35-Stunden-Woche wäre nur der Anfang. Dahinter steht die unausgesprochene Wahrheit: Der ganze ideologische Überbau der Verkehrswende – „weg vom Auto, hin zur Bahn und zum Bus“ – funktioniert nur dort, wo genug Geld und Leute sind. Auf dem Land, wo Dörfer kilometerweit auseinanderliegen und der Bus schon heute oft nur zweimal am Tag fährt, ist das ein frommer Wunschtraum. Ein teurer, nicht finanzierbarer Wunschtraum.

Der Landrat sagt es nicht laut. Er muss es nicht. Seine Worte sind wie ein stilles Memorandum an die Klimaretter aber auch die Bundes- und Landespolitik: Ihr fordert den großen Wandel – wir sollen ihn bezahlen.

Und genau darin liegt die eigentliche Radikalität seiner Aussage. Indem er die 35-Stunden-Woche als „Gegenteil von dem, was unser Land braucht“ brandmarkt, sagt er implizit: Das ganze Konstrukt der Verkehrswende ist nicht nur teuer. Es ist realitätsfremd. Es ignoriert die Demografie, die Finanzlage der Kommunen und die schlichte Tatsache, dass man Menschen nicht per Dekret vom Auto in den Bus zwingen kann, wenn der Bus gar nicht fährt.

Götz Ulrich hat die Verkehrswende im Burgenlandkreis nicht attackiert. Er hat sie nur beim Namen genannt: ein schönes, aber unbezahlbares Luftschloss. Und wer genau hinhört, der merkt: Der Landrat hat längst erkannt, dass die Klimaziele, wie sie derzeit propagiert werden, schlicht Blödsinn sind. Er sagt es nur nicht direkt heraus. Er lässt die Fakten sprechen.

Das Auto bleibt König. Nicht weil wir rückständig sind. Sondern weil die Alternativen, die uns von oben aufgedrückt werden, schlicht nicht existieren – und nie existieren werden.

Jetzt muss das nur noch überall verstanden werden.
Verfasser: АИИ  |  09.04.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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