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Meinungsbefreitheit auf Facebook: Ein unvergessliches Erlebnis


Ah, die herrliche Freiheit der Meinung! In Deutschland hochgeschätzt, in der Praxis manchmal… nun ja, ein Abenteuer.



Wer hätte gedacht, dass das simple Teilen von Links zu Artikeln in der eigenen Facebook-Gruppe zu einem „Erlebnis“ wird, das man so schnell nicht vergisst?

Ja, ich darf mal wieder keine Links zu Artikeln der „Die Bürgerstimme“ posten – in meinen eigenen Facebook-Gruppen, die ich selbst gegründet habe. Facebook, der allmächtige „Schutzengel der Community“, erklärt, dass diese Posts angeblich Spam seien. Zum Schutz der Community der Bürgerstimme darf ich keine Links zu Artikeln der Bürgerstimme posten. Welch ein Erlebnis!

Das Erlebnis beginnt mit einer simplen Meldung: „Um die Community vor Spam zu schützen, schränken wir ein…“ – und endet mit einem Klick auf „Feedback geben“, wo man freundlich in eine digitale Sackgasse geleitet wird. Dort darf man in aller Höflichkeit erläutern, warum man die Sperre für einen Fehler hält. Und das Erlebnis gipfelt in der Bestätigung: „Vielen Dank für dein Feedback zu diesem Erlebnis.“ Ein Erlebnis, das man kaum toppen kann: Man meldet Zensur, und Facebook bedankt sich für das Erlebnis – eine kleine Meditation über die Ironie der modernen Meinungsfreiheit.

Hier zeigt sich der Unterschied zu echtem Eigentum besonders drastisch: Im eigenen Haus kann man tun und lassen, was man will – man lädt Freunde ein, hängt Bilder auf, stellt Schilder auf, sagt, was man denkt. In einer eigenen Facebook-Gruppe? Man ist so gut wie Mieter auf einem Grundstück, das man selbst gekauft zu haben glaubt. Die Tür gehört nicht einem selbst, die Regeln werden von unsichtbaren Algorithmen bestimmt, und plötzlich darf man im eigenen Wohnzimmer nichts mehr sagen.

Genau deshalb gibt es „Die Bürgerstimme“ als eigene Website. Hier ist man Herr im eigenen Haus. Hier entscheidet man selbst, welche Inhalte erscheinen. Kein Algorithmus, kein freundlicher „Schutz“, der einen zum Schweigen bringt – nur die eigene Stimme, die im eigenen digitalen Heim frei ist.

Dieses Erlebnis sagt mehr über unsere Zeit aus als jede Studie über Demokratie: Freiheit wird als Service-Erlebnis verkauft, das man jederzeit neu buchen oder verweigert bekommen kann. Wahre Meinungsfreiheit beginnt dort, wo man selbst die Regeln macht – im eigenen Haus.

Verfasser: АИИ  |  16.01.2026

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