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Weißenfelser Millionen-Desaster: Wer schützt die Bürger vor dem Stadtrat?


Die Weißenfelser Schwimmhalle – ein Prestigeprojekt, das die Stadt teuer zu stehen kommt. Statt eines funktionierenden Bades bleibt ein finanzieller Scherbenhaufen: Millionen Euro Fördermittel drohten verloren zu gehen, Strafzinsen fielen an, und die Bürger sollen für ein Milliardengrab zahlen.



Während in der Stadtverwaltung Fehler bei Planung und Bau offensichtlich waren, rückt eine Frage ins Zentrum: Wer hätte diese Fehlentwicklungen stoppen müssen? Der MDR berichtet mit der Überschrift Millionengrab - Landesrechnungshof: Alte Stadtspitze trägt Verantwortung für Schwimmhallen-Debakel in Weißenfels darüber und sieht die Verantwortung bei der damaligen Stadtspitze.

Stadtrat – Aufsichtsorgan oder Mitverursacher?

Formal kontrolliert die Kommunalaufsicht die Stadt, prüft Rechtmäßigkeit und ordnungsgemäße Haushaltsführung. Doch die eigentliche politische Kontrolle liegt beim Stadtrat.
  • Jedes Jahr entscheidet der Stadtrat über die Entlastung der Verwaltung und des Oberbürgermeisters, basierend auf den geprüften Jahresabschlüssen.
  • Mit der Entlastung signalisiert der Stadtrat: „Wir akzeptieren die Verwaltungshandlungen.“
  • Kritische Fragen zu Projekten wie der Schwimmhalle – explodierende Kosten, fehlgeschlagene Fördermittelplanung, drohende Rückzahlungen – hätten Anlass genug gegeben, die Entlastung zu verweigern oder zumindest detaillierte Prüfungen zu fordern.

Fehlende Kontrolle – fahrlässig oder blindes Vertrauen?

Die Entlastung des Oberbürgermeisters bedeutet de facto ein „Freifahrtschein“: Wer die Entlastung erteilt, übernimmt Mitverantwortung. Wenn die Verwaltung bei der Schwimmhalle Fehler machte, hat der Stadtrat nicht ausreichend hingeschaut.
  • Hätte der Stadtrat kritisch geprüft, hätten finanzielle Fehlentscheidungen vielleicht gestoppt oder abgemildert werden können.
  • Stattdessen wurde Jahr für Jahr die Verwaltung entlastet – offenbar ohne klare Analyse der Risiken und Mängel.

Die Konsequenz: Die Bürger von Weißenfels tragen nun die Zeche für ein Projekt, das politisch hätte hinterfragt werden müssen.

Verantwortung klar beim Stadtrat

Es ist schlicht nicht nur ein Verwaltungsversagen. Die politische Kontrolle, das Prüfinstrument, lag beim Stadtrat. Wer über Entlastung entscheidet, trägt Verantwortung für die Genehmigung von Verwaltungshandeln.
  • Mitverantwortung für das Desaster: Wenn Entlastungen ohne kritische Prüfung erfolgen, werden Fehlplanungen legitimiert.
  • Politisches Fehlverhalten: Die Entlastung ist kein formaler Akt ohne Bedeutung – sie ist das Zeichen dafür, dass der Stadtrat das Handeln der Verwaltung gutheißt.

Bürger zahlen die Zeche

Die Weißenfelser Schwimmhalle ist nicht nur ein Millionengrab, sondern ein Lehrstück dafür, wie politische Verantwortung in Kommunen zu kurz kommt.
  • Verwaltung macht Fehler – das kann passieren.
  • Stadtrat entlastet trotzdem die Verantwortlichen – das ist eine politische Entscheidung.
  • Bürgerinnen und Bürger zahlen am Ende – für ein Versagen, das politisch hätte verhindert werden können.

Die zentrale Frage bleibt: Wer wacht über den Stadtrat? Wer schützt die Bürger, wenn die eigene Kontrolle blind und nachlässig ist?

Verfasser: АИИ  |  29.11.2025

Werbung Miete oder Wohneigentum?

Es stellt sich die Frage: Bezahle ich Miete an meinen Vermieter oder investiere ich in Wohneigentum, also in meine eigene Tasche?

Die Lebensqualität im Wohneigentum ist in der Regel höher. Vergleicht man ein Eigenheim mit Grundstück mit einer Mietwohnung in einem Neubaugebiet, zeigen sich deutliche Unterschiede. Kinder, die im Wohneigentum aufwachsen, erleben die Freuden eines eigenen Pools, Grillpartys im Garten, oft ein eigenes Haustier und viele andere Annehmlichkeiten.
Auch ein unmittelbarer Parkplatz am Haus oder eine eigene Garage auf dem Grundstück sind große Vorteile.

Ein Mieter ist dagegen oft eingeschränkt: ein kleiner Balkon mit Blick zum Nachbarn, tägliche Parkplatzsuche im Wohnviertel, Treppensteigen in höhere Etagen und ein Leben lang Mietzahlungen sowie ständige Mieterhöhungen.

An dem Tag, an dem ein Bundesbürger mit Wohneigentum in Rente geht, hat der Rentner ein durchschnittliches Guthaben von 160.000 €. Ein Rentner, der zur Miete wohnt, verfügt im Durchschnitt über ein Guthaben von 30.000 €. Bei einem Ehepaar in Rente macht das 320.000 € gegenüber 60.000 € aus.

Dass der Mieter in seinem Leben mit der Mietzahlung weitaus mehr als nur ein Eigenheim abbezahlt, kann sich jeder selbst ausrechnen. Mit einem Bausparvertrag und dem aktuellen Sollzins von nur 1,25 % in der Baufinanzierung ist das Haus oft bis zur Rente abbezahlt.

Das bedeutet: eine hohe Lebensqualität für die ganze Familie sowie mietfreies Wohnen im Ruhestand.

Kontakt und Beratung: https://www.wuestenrot.de/aussendienst/uwe.darnstaedt

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