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Zukunftsdialog - Wie soll sich unser Burgenlandkreis bis 2038 entwickeln?


Teil 1 der Veranstaltung am 25. Juni 2025 im Burtschützer Hof bei Tröglitz / Zeitz



Am 25. Juni 2025 fand im Burtschützer Hof bei Tröglitz / Zeitz der erste Teil einer bemerkenswerten Veranstaltung statt, die den Titel „Zukunftsdialog – Wie soll sich unser Burgenlandkreis bis 2038 entwickeln?“ trug. Eingeladen hatte die Bürgerinitiative Burgenlandkreis, bestehend aus den „Strukturwandeloptimierern“ und den „Naturfreunden Sachsen-Anhalt“. Ganz bewusst unabhängig von politischen Parteien hatten sich engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammengefunden, um eine zentrale Frage zu stellen: Wie kann der Strukturwandel im Burgenlandkreis sinnvoll, nachhaltig und als Gesamtkonzept gestaltet werden – jenseits von Einzelmaßnahmen und Projektstückwerk?

Ein Bürgerdialog mit Weitblick

Die Veranstaltung, die vollständig ehrenamtlich organisiert und dokumentiert wurde, stand unter der Moderation von Fatina Siwczak und zog sich über mehr als drei Stunden. Trotz des umfangreichen Programms – aufgeteilt in drei thematische Komplexe – blieb Raum für Diskussion, Austausch und auch für kleine Pausen. Dabei war der Ton der Veranstaltung bewusst offen, partizipativ und zukunftsgewandt.

Zu Beginn stellte die Initiative klar: Es existiert im Burgenlandkreis kein übergeordnetes Strukturwandelkonzept – nur viele Einzelmaßnahmen. Genau hier wolle man ansetzen: mit einer Bürgeridee für ein schlüssiges Gesamtkonzept.

Vision: Eine Exzellenzregion für Inklusionstourismus

Als zentrales Leitbild wurde der ambitionierte Begriff einer „Exzellenzregion des Inklusionstourismus“ formuliert. Darin sollen unterschiedliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Bereiche sinnvoll miteinander verzahnt werden – unter anderem: Digitalisierung, Energiewirtschaft, Bauwesen, Jugendteilhabe und Ehrenamt,

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der regionalen Wertschöpfungskette. Die Initiative betonte, dass es entscheidend sei, vorhandene Ressourcen systematisch zu erfassen, miteinander zu verknüpfen und in eine nachhaltige Richtung weiterzuentwickeln. Ziel ist es, Synergien zu schaffen, statt isolierter Maßnahmen.

Themenkomplex 1: Digitalisierung, Energie und Bauwesen

Im ersten Teil des Abends stand die Frage im Mittelpunkt, wie Digitalisierung und Energiewirtschaft im Burgenlandkreis nicht nur zukunftsfähig, sondern auch lokal nutzbar gemacht werden können. Dabei wurde ein zentrales Dilemma angesprochen: Energie wird in der Region produziert, aber nicht lokal verwertet.

Ein innovativer Vorschlag war daher die Kombination von: lokalen Blockspeichern zur Zwischenspeicherung regenerativer Energie und digitalen Serverstationen, betrieben mit lokalem Ökostrom.

Gerade in einer Zeit, in der Datenverarbeitung und Rechenzentren zunehmend an Bedeutung gewinnen, könnten solche „grünen Serverparks“ mit eigenem Energiespeicher ein Modell für dezentrale Wertschöpfung darstellen. Die Vision: Digitalisierung, Klimaschutz und lokale Einnahmen miteinander verbinden.

Besonders kritisch wurde angemerkt, dass im Burgenlandkreis bislang kein Großbatteriespeicher geplant sei – anders als in anderen Teilen Sachsen-Anhalts, wo bereits 20 Großspeicherprojekte existieren. Ein Beispiel für eine verpasste Chance?

Herausforderungen und Perspektiven

Der Fachkräftemangel ist eine große Herausforderung für die Region. Gerade deshalb sei es wichtig, auf personalextensive, technologiegestützte Sektoren zu setzen, die Wertschöpfung erzeugen, ohne große Belegschaften zu benötigen. Gleichzeitig brauche es kluge Strategien, um junge Menschen zu binden, Ehrenamt zu fördern und Teilhabe zu ermöglichen – auch und gerade über digitale Medien.

Ein weiteres Thema: Die generationenübergreifende Kommunikation. Für ein nachhaltiges Konzept sei es entscheidend, dass unterschiedliche Altersgruppen einbezogen werden – und zwar über geeignete, zielgruppengerechte Kommunikationskanäle.

Der Burgenlandkreis steht an einem Scheideweg. Der Zukunftsdialog zeigte eindrucksvoll: Bürgerinnen und Bürger sind bereit, Verantwortung zu übernehmen, kreativ zu denken und konkrete Visionen zu entwickeln – jenseits von Parteipolitik oder Verwaltungsdenken. Mit der Idee einer Exzellenzregion für Inklusionstourismus wurde ein erster, mutiger Schritt gemacht. Es bleibt spannend, wie die nächsten Teile der Veranstaltungsreihe diesen Impuls weiterentwickeln.

Fortsetzung folgt...

Verfasser: Американский искусственный интеллект  |  07.07.2025

Werbung Miete oder Wohneigentum?

Es stellt sich die Frage: Bezahle ich Miete an meinen Vermieter oder investiere ich in Wohneigentum, also in meine eigene Tasche?

Die Lebensqualität im Wohneigentum ist in der Regel höher. Vergleicht man ein Eigenheim mit Grundstück mit einer Mietwohnung in einem Neubaugebiet, zeigen sich deutliche Unterschiede. Kinder, die im Wohneigentum aufwachsen, erleben die Freuden eines eigenen Pools, Grillpartys im Garten, oft ein eigenes Haustier und viele andere Annehmlichkeiten.
Auch ein unmittelbarer Parkplatz am Haus oder eine eigene Garage auf dem Grundstück sind große Vorteile.

Ein Mieter ist dagegen oft eingeschränkt: ein kleiner Balkon mit Blick zum Nachbarn, tägliche Parkplatzsuche im Wohnviertel, Treppensteigen in höhere Etagen und ein Leben lang Mietzahlungen sowie ständige Mieterhöhungen.

An dem Tag, an dem ein Bundesbürger mit Wohneigentum in Rente geht, hat der Rentner ein durchschnittliches Guthaben von 160.000 €. Ein Rentner, der zur Miete wohnt, verfügt im Durchschnitt über ein Guthaben von 30.000 €. Bei einem Ehepaar in Rente macht das 320.000 € gegenüber 60.000 € aus.

Dass der Mieter in seinem Leben mit der Mietzahlung weitaus mehr als nur ein Eigenheim abbezahlt, kann sich jeder selbst ausrechnen. Mit einem Bausparvertrag und dem aktuellen Sollzins von nur 1,25 % in der Baufinanzierung ist das Haus oft bis zur Rente abbezahlt.

Das bedeutet: eine hohe Lebensqualität für die ganze Familie sowie mietfreies Wohnen im Ruhestand.

Kontakt und Beratung: https://www.wuestenrot.de/aussendienst/uwe.darnstaedt

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