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Kriegskurs, Milliarden für Konzerne, Zukunft in Gefahr?- Spontane Montagsdemo Zeitz am 1. Juni 2026


Während die Bundesregierung weiter auf Konfrontation setzt, gingen am Montag erneut Bürger auf die Straße. Ihre Botschaft: Frieden, nationale Interessen und die Zukunft unserer Familien dürfen nicht den Interessen von Banken und Rüstungskonzernen geopfert werden.


Am 1. Juni 2026 fand in Zeitz auf dem Altmarkt wieder eine Montagsdemo als Protest gegen die Kriegspolitik der Regierung und deren Politik statt, die nach Ansicht der Demonstranten momentan den Niedergang unseres Heimatlandes zu verantworten hat.

Sie gefährdet von Woche zu Woche die Existenz unserer Familien und unseres ganzen Landes.

Zurzeit beschreitet die Bundesregierung einen Weg, der unser Land zielstrebig in einen dritten Krieg gegen Russland führt.

Gewinner dieser Politik sind Großbanken und Rüstungskonzerne. BlackRock gehört eindeutig dazu, auch als Hauptaktionär deutscher Rüstungsunternehmen.

Für uns, die einfachen Menschen in unserem Land, ist Frieden eine Frage der Sicherung der Zukunft unserer Familien. Frieden kann jedoch nicht allein gestaltet werden, sondern nur in einem friedlichen Miteinander mit anderen Ländern auf unserem Kontinent, vor allem aber mit Russland.

Gegenseitiger Respekt und die Anerkennung nationaler Interessen sind die Grundlage für gleichberechtigte Handelsbeziehungen, Frieden, Freundschaft und kulturellen Austausch.

Das sollten die Grundlagen für Frieden in Europa und der ganzen Welt sein.

Dafür öffentlich Gesicht zu zeigen und die Altparteien in den Mülleimer der Geschichte zu stecken, ist der Weg zu einer friedlichen Zukunft unseres Heimatlandes und unserer Familien.

Zentrale Aussagen der Redebeiträge auf der Montagsdemo

Die Redner kritisieren die Politik der Bundesregierung scharf und sehen Deutschland auf einem gefährlichen außen- und wirtschaftspolitischen Kurs. Im Mittelpunkt steht die Ablehnung der deutschen Unterstützung für die Ukraine sowie die Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konflikts mit Russland.

Nach Ansicht der Redner betreibt die Bundesregierung eine Politik der Aufrüstung und Kriegsvorbereitung. Sie behaupten, Deutschland werde zunehmend in eine direkte Konfrontation mit Russland hineingezogen. Die geplante Ausweitung der Rüstungsproduktion und die mögliche Umstellung industrieller Kapazitäten auf militärische Fertigung werden als Beleg für diese Entwicklung angeführt.

Zugleich wird die Rolle der USA und der NATO kritisiert. Deutschland sei aus Sicht der Redner nicht ausreichend souverän und unterstütze durch die Präsenz amerikanischer Militärstandorte indirekt internationale Militäreinsätze der USA. Gefordert werden deshalb ein Austritt aus der NATO sowie eine neutrale und blockfreie Außenpolitik.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg. Die Redner kritisieren, dass der Beitrag der Sowjetunion zur Niederschlagung des Nationalsozialismus ihrer Ansicht nach in Deutschland nicht ausreichend gewürdigt werde. Sie fordern mehr Respekt gegenüber den Opfern der damaligen Sowjetunion und eine Politik der Versöhnung und Freundschaft mit Russland.

Auch die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wird als besorgniserregend dargestellt. Die Redner sprechen von einem industriellen Niedergang, der durch die Energie-, Wirtschafts- und Sanktionspolitik der Bundesregierung verursacht werde. Besonders die Abkehr von russischen Energielieferungen wird kritisiert. Gefordert werden die Wiederaufnahme enger Energiebeziehungen mit Russland sowie die Instandsetzung der Nord-Stream-Pipelines.

Darüber hinaus richtet sich die Kritik gegen die etablierten Parteien. SPD, CDU, Grüne, FDP und auch die Linke werden als Teil eines politischen Systems dargestellt, das nach Auffassung der Redner nicht mehr die Interessen der Bevölkerung vertrete. Insbesondere der SPD wird vorgeworfen, ihre historischen friedens- und sozialpolitischen Grundsätze aufgegeben zu haben.

Die Redner betonen die Bedeutung außerparlamentarischen Engagements. Politische Veränderungen könnten ihrer Ansicht nach nicht allein durch Wahlen erreicht werden, sondern erforderten dauerhaften öffentlichen Protest und gesellschaftliches Engagement. Als Beispiel werden die Proteste während der Corona-Zeit genannt.

Abschließend werden Sorgen vor einer weiteren militärischen Eskalation in Europa geäußert. Die Redner warnen vor den Folgen eines möglichen großen Krieges und rufen dazu auf, sich stärker mit Fragen der persönlichen Vorsorge, des Bevölkerungsschutzes und gegenseitiger Unterstützung in lokalen Gemeinschaften auseinanderzusetzen.

Zusammenfassend fordern die Redner eine friedensorientierte Außenpolitik, bessere Beziehungen zu Russland, eine Abkehr von Aufrüstung und Sanktionen, die Stärkung nationaler Souveränität sowie eine grundlegende politische Neuorientierung Deutschlands.

Verfasser: Arnd Eiert  |  03.06.2026

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