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CDU fällt auf 0 Prozent in Sachsen-Anhalt


Es ist wieder Wahlkampf in Sachsen-Anhalt, und die CDU macht das, was sie am besten kann: mit dem Finger auf Probleme zeigen, die sie selbst jahrelang produziert hat.



Ministerpräsident Sven Schulze besucht Annaburger Nutzfahrzeug, lässt sich vom Geschäftsführer die „Sorgen und Nöte“ des Betriebs erklären und schaut dabei vermutlich so verständnisvoll wie ein Arzt, der gerade selbst die Grippe-Epidemie ausgelöst hat.

Die Kommentare unter dem Beitrag der Mitteldeutschen Zeitung sprechen eine deutlichere Sprache als jede Umfrage. Die Menschen haben die Schnauze gestrichen voll.

„Erst verursacht die CDU alle Probleme und dann bietet sie schlaue Lösungen an. 🤣“, schreibt Thomas Bresch. Und Frank-Michael Wieczorrek legt nach: „Er ist mit seiner Partei einer der Verursacher der Probleme.“ Das ist kein Einzelfall. Das ist der Tenor.

Immer wieder dasselbe Muster: Kurz vor der Wahl kriechen sie plötzlich durch die Betriebe, verteilen hohle Versprechungen und tun so, als hätten sie die letzten Jahre im Ausland verbracht. „Warum redet man als Geschäftsführer über Sorgen und Nöte seines Betriebes mit dem Verursacher der Notlage?“, fragt Marko Borchert Bunte treffend. Gute Frage. Vielleicht weil man hofft, der Brandstifter gibt einem jetzt Feuerlöscher-Tipps.

Die Wut sitzt tief. „Niemals mehr CDU“, heißt es klar von Annette U. Reinhard Wesemann. „Ich denke auch, es ist vorbei“, pflichtet Claudia Winkler Crain bei. Und Heiko Simone Schenk bringt es auf den Punkt: „Ich hoffe der Mann ist im September Geschichte, denn alles was der jetzt verspricht, hätten sie die letzten Jahre schon tun können.“

Genau. Wo war denn dieser plötzliche Tatendrang, als Sven Schulze noch Wirtschaftsminister war? „Wo er Wirtschaftsminister war hat man von dem Vogel nichts gehört und gesehen“, merkt Stephan Nagel trocken an. Stattdessen reisen, Orden verteilen, schöne Fotos machen. Dirk Kuniß nennt es beim Namen: „Und wieder geht es um schöne, dynamische Fotos! Wichtig ist den Macher simulieren!“

Die CDU ist nicht mehr nur unbeliebt. Sie wirkt wie ein Relikt aus einer Zeit, die viele endlich hinter sich lassen wollen. „Die desaströse Politik der Altparteien in wechselnder Farbkombination der letzten Jahrzehnte wird nun endlich beendet“, schreibt Fritz Meyer. Und Fritz Kortmann ergänzt: „Es wird ein hartes Stück Arbeit Deutschland wieder auf Spur zu bekommen, aber es ist machbar, aber halt nur unter der AfD.“

Die Stimmung ist gekippt. Das Heucheln vor der Wahl, das plötzliche Interesse an der Wirtschaft, das Jammern über Probleme, die man selbst mitverschuldet hat – es zieht nicht mehr. „Geheucheltes Interesse. Ist ja bald Wahl“, fasst Ines Schuch zusammen. „Der Wahlkampfbus rollt weiter“, spotten andere. Nach der Wahl droht dann bekanntlich die kollektive Amnesie.

Sven Schulze und seine CDU sind nicht mehr Teil der Lösung. Sie sind das Symbol des Problems: eine Partei, die Deutschland und seine Länder in die Abwärtsspirale geführt hat und jetzt so tut, als wäre sie der Retter. Die Bürger haben das durchschaut. Die Kommentarspalten der MZ sind nur ein kleiner Ausschnitt – aber ein verdammt ehrlicher.

Im September könnte es historisch werden. Nicht weil die CDU plötzlich genial regiert hat. Sondern weil die Menschen die Rechnung präsentieren. Und die fällt vernichtend aus.

Wenn man die Kommentare unter diesem Post der MZ liest, kann man den Eindruck gewinnen, dass die CDU auf 0 Prozent gefallen ist. Nicht nur in den Umfragen, sondern vor allem in den Köpfen und Herzen der Menschen.


Verfasser: АИИ  |  27.05.2026
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