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Unser Land wird von Wirtschaftsverbrechern, Studienabbrechern, Kinderbuchautoren und Kriegstreibern regiert - offener Brief an die Handwerkskammer Halle


Handwerksmeister Thomas Weise aus Zeitz antwortet auf den Brief der Handwerkskammer Halle mit dem Titel "Den Mut nicht verlieren".

Präsident der Handwerkskammer Halle
Werter Herr Keindorf

Wir verlieren den Mut nicht, unser Handwerk unter den gegenwärtigen politischen Bedingungen in unserem Land auszuüben, da wir unsere Tätigkeit für unsere Bürger mit viel Herzblut und politischem Einsatz ausfüllen.

Wir, die Fa. Kurt Weise Antennenservice Zeitz, vertreten durch Thomas Weise, Meister des Rundfunk- und Fernsehtechnikhandwerks und Inhaber unseres kleinen Betriebs, können allerdings nicht verstehen, warum unsere Handwerkskammer nicht zu Protesten unserer Handwerkerschaft aufrufen kann.

Die in Ihrem Schreiben angesprochenen schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die richtig erkannten verfehlten ideologisch getragenen Entscheidungen unserer Regierung sind doch Grund genug, eine Protestaktion auszurufen. Gründe für die schlechte Situation im Lande sind doch die verfehlte Energiepolitik, verrissene Außenpolitik und die praktizierte Asylpolitik. Ein Wirtschaftsland wird von seinen Energiequellen abgespaltet, das Geld, das unsere Menschen erwirtschaften, wird mit der Gießkanne in alle Herren Länder verteilt und die Einwanderungspolitik sprengt unsere Sozialsysteme. Wenn das Geld zu Ende geht, wird neues Geld gedruckt.

Die dadurch aufgetretene Inflation spüren wir alle und in allen Bereichen unseres Lebens. Unser Land lässt sich seine Energieträger wegsprengen und keiner reagiert.

Unser Land wird von Wirtschaftsverbrechern, Studienabbrechern, Kinderbuchautoren und Kriegstreibern regiert. Uns fehlen kluge Köpfe in der Politik, die diese Situation zum Wohle des deutschen Volkes klären könnten. Wenn ein Kanzler, der Millionen veruntreut hat, eine Außenministerin, die nicht weiß, was sie redet, ein Wirtschaftsminister, der nicht zwischen Ertrag, Gewinn und Umsatz unterscheidet, eine FDP-Politikerin, die unbedingt den 3. Weltkrieg vom Zaun brechen will und alle nur Angst vor der AFD Wählerschaft und den Feinden der Demokratie haben, so weitermachen, sehe ich und viele meiner Handwerkskollegen schwarz für die Zukunft.

Ich rauche kein Cannabis und werde auch nicht meine Sexualität wechseln. Ich will auch nicht der lange Arm der USA sein. Ich will nicht meine Enkel im Krieg beweinen müssen.

Ich habe auch nichts gegen Flüchtlinge aus Kriegsgebieten, arbeitende Ausländer, Muslime und alle anderen Religionen.

Ich habe etwas gegen Sozialschmarotzer, Kindervergewaltiger und andere Kriminelle, die unser erwirtschaftetes Geld aus den Sozialsystemen saugen und gegen die zentralgelenkte und finanzierte „Antifa-Bewegung“ und den radikalen Rechtsmopp, die unsere Gesellschaft spalten wollen.

So kann es nicht weitergehen.

Die Bauernproteste Anfang des Jahres waren nur die Spitze des Eisbergs, an die sich viele Handwerkskollegen geklammert hatten, um ebenfalls ihren Protest öffentlich zu machen. Die Regierung hat den Bauernprotest ausgesessen, die Bauern sind jetzt auf den Feldern und die Organisation weiterer Proteste ist damit nur schwer möglich. Ein zentraler Aufruf der Handwerkskammer, wie zum Beispiel Anfang des Jahres, könnte die zerrissene Proteststruktur zentralisieren und eine breite Front gegen die aktuelle Politik bilden, für unser Land, für unsere Menschen.

Ich organisiere mich in Zeitz regelmäßig an derartigen Protestaktionen mit Bauern, Selbstständigen, Handwerkern und normalen fleißigen Bürgern. Doch die Aktionen sind zu dezentral und werden von den staatsnahen Medien immer in ein falsches Licht gerückt. Ich wurde schon als Nazi beschimpft, was ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte.

Ich wünsche mir einen zentralen Protestaufruf unserer Handwerkskammer für Frieden, für unser Land, unseren Wirtschaftsstandort, für eine vernünftige und ausgewogene Politik und weniger Bürokratie.

Ich bin mir über die Unterstützung unserer gesamten Handwerkerschaft sicher.

Ein Aufruf für eine Antikriegspolitik, für Frieden und Vernunft, für eine bezahlbare Energiepolitik, eine vernünftige Asylpolitik, für unser Land kann gegen kein Gesetz verstoßen!

Mit mahnenden Grüßen
Thomas Weise
Handwerksmeister aus Zeitz


Der Brief der Handwerkskammer

Handwerkskammer Halle (Saale) Postfach 11 03 55 – 06017 Halle (Saale)

Herrn
Thomas Weise
Weißenfelser Str. 13
06712 Zeitz

2. April 2024

Den Mut nicht verlieren

Sehr geehrte Handwerkskolleginnen und Handwerkskollegen,

ein Blick in die Medien sagt uns leider nur zu deutlich – wir leben in komplizierten Zeiten. Die weltpolitische Lage, politisches Handeln der Bundesregierung, der Fachkräftemangel – all das hat Einfluss auf die aktuelle konjunkturelle Situation. Insbesondere die Betriebe der Bau-, baunahen Gewerke melden schwarze Wolken am Horizont. Aus unserer Sicht sind es ideologiegetragene Entscheidungen der Berliner Politik, die für eine starke Verunsicherung bei den Kunden und zu Preissteigerungen geführt hat. Es war daher für mich nicht verwunderlich, dass etliche Unternehmen dieser Branche im Januar Seite an Seite mit den Bauern auf die aktuelle Misere aufmerksam gemacht haben. Als Handwerkskammer ist es uns leider Kraft Gesetz versagt, solche Proteste auszurufen oder uns an die Spitze zu stellen. Unser Mittel bleibt daher der politische Dialog, den wir natürlich gesucht haben und der Gang an die Öffentlichkeit, um auf Sorgen des Handwerks aufmerksam zu machen.

Unsere Botschaft an die Bundespolitik: Die beste Wirtschaftsförderung ist es, das Handwerk arbeiten zu lassen und es nicht ständig mit neuer Bürokratie zu belegen.

Eine zweite Säule unserer Arbeit ist die handwerkliche Selbstverwaltung. Dazu gehört nicht zuletzt das Führen der Handwerksrolle. In diese sind alle Handwerksbetriebe eingetragen. Hier hat der Gesetzgeber eine Änderung vorgegeben. Betroffen sind Unternehmen, die nicht in das Gewerk Gerüstbau eingetragen sind, aber laut Übergangsgesetz dazu die Berechtigung hatten. Ab sofort muss jeder, um das Gewerk weiterhin für Dritte anbieten zu können, eine Ausübungsbewilligung-/berechtigung nach den §§ 7a, 7b, 8HwO beantragen. Wenn Sie betroffen sind, bitten wir Sie, sich an die Handwerkskammer zu wenden.

Zu den weiteren Schwerpunktthemen unserer Arbeit gehören die Unterstützung der Suche nach Mitarbeitenden und Auszubildenden sowie die Begleitung der Nachfolge für Unternehmer. Gerade bei der Berufswerbung ist es dem Handwerk gelungen, wenigstens stabile Zahlen bei den Neueintragungen zu halten. Als Kammer heißt das für uns, Messen wahrzunehmen, Aktionstage in Schulen zu veranstalten und möglichst überall für die duale Ausbildung zu werben. Neu im Team ist der Schoolworker, der junge Menschen anspricht und sie mit praktisch erlebbaren Beispiele auf die Berufe aufmerksam macht. Ein Erfolgsmodell ist auch das Schülerferienpraktikum. Jeder Dritte absolviert in Folge eine Ausbildung im Handwerk oder sogar im Praktikumsbetrieb.

Auf eine Sache möchte ich noch aufmerksam machen: Die Zahlen sagen es mehr als deutlich – es kommen weniger als Menschen in das Handwerk, als derzeit ausscheiden. Daher ist es wichtig, jene an die Firma zu binden, die bereits aktiv sind. Dafür haben wir einige Dienstjubiläumsurkunden geschaffen, die Sie an Ihre Mitarbeiter ausgeben können.

Sie können diese Urkunden im Kundenportal der Handwerkskammer Halle selbst ausdrucken und dann überreichen. Um auf das Portal zugreifen zu können, benötigen Sie ein Passwort, das Sie hier beantragen können:
kundenportal@hwkhalle.de. In diesem Portal finden Sie demnächst viele weitere Dienstleistungen.

Für Ihre Ideen und Vorschläge zu unserer Arbeit bin ich Ihnen dankbar. Bitte verlieren Sie den Mut nicht und schreiben Sie mir unter praesident@hwkhalle.de oder nutzen Sie das Antwortblatt.

Ihr
Thomas Keindorf
Präsident
Handwerkskammer Halle (Saale)
Gräfestraße 24
06110 Halle (Saale)

Verfasser: Thomas Weise, Antennenservice Zeitz / Thomas Keindorf, Handwerkskammer Halle

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