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Ihr Kampf, manipuliert zu werden


Werden wir manipuliert? Ja klar, jeden Tag. Marketingabteilungen beschäftigen sich intensiv damit. Aber auch die Politik tut dies tagtäglich zusammen mit Medien, die deren Agenda befürworten. Und es gibt tatsächlich Mitmenschen, die darum kämpfen, manipuliert zu werden.



Der eine oder andere hat sicherlich die Nachricht mitbekommen, dass Norwegen es fast geschafft hat: Es werden keine bzw. nur noch wenige Verbrenner-PKWs zugelassen. Die Verkehrswende gilt als ein großer Erfolg. Genau das feiern besagte Mitmenschen und gehen davon aus, dass die Norweger dies aus eigener Initiative erreicht haben. Sie kaufen schlichtweg keine Verbrenner mehr.

Aber waren es wirklich die Norweger? War es tatsächlich deren freie Entscheidung?


Wohl eher nicht. Die norwegische Politik hat Gesetze erlassen, um die Bevölkerung zu animieren, aber auch zu zwingen, E-Autos zu kaufen. Zum einen sparen die Norweger 25 Prozent Mehrwertsteuer beim Kauf eines E-Autos. Zum anderen wurden die Steuern auf Verbrenner massiv erhöht. Hinzu kamen weitere Vorteile wie kostenlose Parkplätze und die Möglichkeit, Busspuren zu nutzen, wenn man ein E-Auto fährt. Auch die Strompreise sind verhältnismäßig günstig. Und seit dem 1. Januar ist die Zulassung von Verbrenner-PKWs im Prinzip sogar gesetzlich verboten.

Die Autohersteller hatten sich darauf eingestellt und das Angebot an Verbrennern reduziert oder komplett aus dem Programm genommen.

All dies lassen oben genannte Mitmenschen außen vor, die die 1,8 Prozent der 3 Prozent der 0,04 Prozent des CO2 in der Atmosphäre, die durch menschliche Emissionen in Deutschland verursacht werden, als Gefahr betrachten. Diese Annahme wird nach wie vor täglich medial suggeriert. Die 97 Prozent des CO2 natürlichen Ursprungs finden hingegen kaum bis gar keine Erwähnung. Anders ausgedrückt, verursacht Deutschland ca. 0,0000216 Prozent CO2 bezogen auf die gesamte Atmospähre. Der Verkehrssektor insgesamt hat laut Statista einen Anteil knapp 16%.

Wie steht es also um die Frage, ob die Norweger wirklich freiwillig auf E-Autos umsteigen? Oder sind es die Vorgaben der Politik, die diesen Wechsel erzwingen?


Will man in Norwegen ein Auto kaufen und entscheidet nach dem Preis, ist ein E-Auto durch die Steuervergünstigungen günstiger. Kann man keinen Verbrenner im gewünschten Segment kaufen, weil es schlichtweg keine Angebote der Hersteller mehr gibt, hat man keine Wahl. Man ist gezwungen, ein batterieelektrisches Fahrzeug zu erwerben. Auch das wird von den oben genannten Mitmenschen ignoriert. Es bedurfte eines längeren Austauschs, um auf diese Tatsachen hinweisen zu können. Für sie ist Norwegen ein großer Erfolg, der unbedingt auch in Deutschland so schnell wie möglich erreicht werden muss.

Doch wie sieht es aus, wenn die Menschen tatsächlich eine Wahl haben?


Das beobachten wir in Deutschland. Der Wegfall der E-Auto-Prämie führte zu einem deutlichen Rückgang der E-Auto-Verkäufe. Die Verbraucher sehen das offenbar anders als die Politik. Diese hat, um ihre Agenda weiter durchzusetzen, nur die Möglichkeit der Manipulation – sei es durch Angstmache vor dem „bösen“ CO2, durch Vergünstigungen oder Verbote, die mit dem „drohenden Weltuntergang“ begründet werden.

Spannend ist dabei, dass die oben genannten Mitmenschen genau für diese Manipulation eintreten und nicht erkennen, dass sie selbst manipuliert werden. Die Schuld, dass es mit der Wende zu E-Autos in Deutschland nicht so gut voran geht, geben sie außerdem den Autoherstellern. Diese hätten den Anschluss an das E-Auto-Zeitalter verpasst. Denn, so wird behauptet, dem E-Auto gehöre die Zukunft. Ihr Blick richtet sich nach China, wo die Elektromobilität (wahrscheinlich aufgrund von Subventionen) besser läuft und es sogar begrüßt wird, dass bald mehr chinesische KFZs auf deutschen Straßen fahren könnten. Dass dies einen Rückgang der deutschen Automobilproduktion sowie den Verlust von Zehntausenden oder gar Hunderttausenden Arbeitsplätzen bedeutet, wird nicht als problematisch empfunden.

Freuen taten sich oben genannte Mitmenschen ebenfalls über die Nachricht, dass China im Jahr 2024 30 Millionen KFZs hergestellt hatte und allein BYD fast so viele Fahrzeuge wie in Deutschland insgesamt produziert wurden (4,4 Millionen). Könnte dies wohl darauf zurück geführt werden, dass in China über 1,4 Milliarden Menschen leben, in den 27 EU-Staaten sind es nur knapp 450 Millionen? Das Wirtschaftswachtsum in China lag im Jahr 2023 bei 5 Prozent. In Deutschland ist weiterhin bestensfalls Stagnation angesagt.

Man könnte solche Dinge in seine Überlegungen mit einbeziehen, muss man aber nicht, wenn man Erfolge für die Mobilitätswende vermelden und aufzeigen will, dass es andere Länder "besser" machen. Wobei ich mich frage, warum von Klimawandelhysterikern die hohe Automobilproduktion in China begrüßt wird, wenn doch schon allein die Produktion von Automobilen hinsichtlich Klima und Umwelt eigentlich nicht so wirklich toll ist. Aber ich hinterfrage wohl schon wieder viel zu viel.

Derweil kämpfen oben genannte Mitmenschen weiter darum, medial manipuliert und in der Angst gehalten zu werden. Naja, jeder wie er will.

Autor: Michael Thurm  |  05.01.2025

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