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Äthiopien zeigt, wie Energiewende geht - den Klima-Panikern ist es nicht kalt genug


Es gibt fantastische Neuigkeiten, die sich aus Sicht der Klimawandel-Paniker niemand entgehen lassen sollte. In Äthiopien gibt es bei den Neuzulassungen nur noch E-Autos.



Ja, da staunt man nicht schlecht, und es war einem dieser Klimawandel-Paniker ein großes Bedürfnis, diese frohe Kunde mehrfach im Netz zu teilen: Die Zulassungsstatistik von Äthiopien zeigt, dass dort seit 2024 ausschließlich E-Autos neu zugelassen werden. 100.000 Autos jährlich! Nur noch batteriebetrieben. Und bis 2030 könnten das sogar 500.000 Autos werden. Und das sollte selbstverständlich das große Vorbild auch für Deutschland und Europa sein. Nein, besser: für die ganze Welt! Äthiopien zeigt, wie die Energiewende gelingen kann. Angemerkt sei, dass in Deutschland knapp 50 Millionen PKW unterwegs sind.

Ja, okay, dass es in Äthiopien nur noch E-Autos bei den Neuzulassungen gibt, ist keine Entscheidung der äthiopischen Bevölkerung. Die Politik hat die Neuzulassung von Verbrennern seit 2024 verboten. Und ja, das hat nichts damit zu tun, dass sich Äthiopien als Vorreiter des Klimaschutzes positionieren will. Es liegt schlicht daran, dass Äthiopien die Ölimporte verringern will, weil diese teure Devisen kosten. Außerdem hat man sich Wasserkraftwerke gegönnt. Das Verbrennerverbot beruht also auf rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Bei einem durchschnittlichen Jahresgehalt von ca. 1.000 Dollar können sowieso nur die wenigsten der 132 Millionen Äthiopier von einem eigenen Auto träumen.



Aber vielleicht ist das genau das, was der Klimawandel-Paniker und Transformations-Fanatiker Maik Wohler für Deutschland im Sinn hat: Die Durchschnittseinkommen sinken massiv, der Lebensstandard schwindet, und ein eigenes Auto wird zur Illusion.

Den Klimawandel-Panikern ist es nicht kalt genug

Wer dieser Tage aus dem Fenster geschaut hat, dem wird der Schnee aufgefallen sein, der Laut dem einen oder anderen Experten in Deutschland eigentlich nicht mehr hätte fallen sollen. Klimawandel-Narrativ-Gläubige wundern sich möglicherweise, wie das passieren konnte. Ist doch die Erzählung seit Jahren, dass es stetig wärmer wird. Und nun: Winter! Mit Schnee! Und Schnee-Chaos!

Klimawandel-Paniker beeindruckt das nicht. Es ist ihnen weiterhin zu warm – also auch im Winter nicht kalt genug. Dass sich die Gasspeicher in Deutschland und der EU schnell leeren, hat selbstverständlich die Politik zu verantworten. Nicht, weil diese nicht für eine höhere Befüllung gesorgt hätte – nein! Sondern weil Wind und Solar nicht schneller ausgebaut wurden.

So postete der Klimawandel-Paniker eine weitere Grafik voller Entzücken, wonach die Stromerzeugung in der EU aus Wind und Solar bereits 30 Prozent ausmacht. Kohlestrom ist mittlerweile mit 29 Prozent weit abgeschlagen. Was für ein Erfolg, oder?

Ich hatte versucht, den Klimawandel-Panikern nahezubringen, dass Strom/Elektrizität nur ca. 20 Prozent des Gesamtenergiebedarfs ausmachen. 30 Prozent Strom aus Sonne und Wind bedeuten demzufolge nur ca. 6 Prozent des Gesamtenergiebedarfs. Die Frage ist also: Wie viele Windräder und Solarpanele müssen noch aufgebaut werden, um 100 Prozent des Gesamtenergiebedarfs decken zu können? Eine Antwort kam von den Klimawandel-Panikern allerdings nicht. Stattdessen wurde auf Wasserstoff verwiesen, mit dem man Dunkelflauten – deren Existenz lange geleugnet wurde – überbrücken könne, neben anderen Speichern.

Nun, das mag in der Theorie durchaus so sein, doch in der Praxis dürfte das an ein paar klitzekleinen Details scheitern – Deutschland hat nicht genug Landfläche. Ich hatte die KI gefragt, wie viel Landfläche benötigt wird, um den Gesamtenergiebedarf Deutschlands mit Wind- und Sonnenstrom zu decken. Wenn der Wind weht und die Sonne scheint, müssten auch die Speicher immer wieder befüllt und Wasserstoff in großen Mengen hergestellt werden. Die KI meinte, dass eine Landfläche benötigt wird, die größer als Deutschland ist. Als Lösung für dieses Problem warf einer dieser Klimawandel-Paniker, der weiterhin einen Diesel fährt, ein, dass die zusätzlich benötigte Menge Strom aus dem EU-Ausland eingekauft werden könne. Auf meine Frage, welche Länder das sein sollen, kam die Antwort: Die Schweiz! Ah ja, die kleine Schweiz rettet also die EU und Deutschland. Spannend, oder?

Durch Zufall (oder den Algorithmus) wurde mir nachfolgendes Video empfohlen. Darin berichtet ein Fahrer eines dieser supertollen E-Autos, wie das so ist im Winter bei z.B. minus 13 Grad. Die Realität zeigt, dass sich die Reichweite bei kalten Akkus durchaus halbiert, die Ladezeiten sich dafür aber verdoppeln, weil der Akku erst vorgeheizt werden muss. Den Strom für das Vorheizen muss der Akku liefern – oder die Ladesäule.


Das soll also nach Ansicht der Klimawandel-Paniker die Zukunft sein. Abgesehen davon, dass E-Autos – insofern diese nicht durch unser aller Steuergeld subventioniert werden – teurer als Verbrenner sind, schwindet der Nutzwert mit jedem Minusgrad Außentemperatur. Man stelle sich vor, das Ziel der Klimawandel-Paniker wird erreicht: Die globalen Temperaturen sinken dank der CO₂-Bepreisung, die Winter werden wieder knackig kalt, 49 Millionen Elektro-PKWs allein in Deutschland wollen geladen werden, die Sonne scheint nicht genug, und der Wind weht auch nicht. Die vielen tollen Wärmepumpen, die mit Strom betrieben werden, wollen ebenfalls viele Kilowatt haben, damit es dem Deutschen nicht fröstelt. Wie viel Speicher bedarf es, um das in den Griff zu bekommen?

Die Klimawandel-Paniker sind nach wie vor der felsenfesten Überzeugung, dass die Strompreise sinken werden, wenn es nur genug Sonnen- und Windenergie geben würde. Ich weiß nun nicht, wie es anderen geht, aber ich sehe davon nichts. Ich verwies auf https://de.wikipedia.org/wiki/Strompreis . Wer dort etwas runterscrollt – bitte keinen Herzinfarkt bekommen – sieht in der Spalte für das Jahr 2000 einen Strompreis von knapp 14 Cent/kWh. Momentan sind wir in Deutschland, trotz des vielen supertollen und so wahnsinnig preiswerten Ökostroms, ein großes Stück davon entfernt. Wirft man einen Blick auf https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Strompreis, fällt auf, dass die Kilowattstunde in Ländern wie diesem bösen Russland umgerechnet nur 6 Cent kostet, in der Türkei 7 Cent, in Indien und China nur 8 Cent.

In Äthiopien kostet die Kilowattstunde nur 0,005 US-Dollar, also ca. 0,4 Euro-Cent...

... oh, okay, ihr Klimawandel-Paniker, ihr habt mich überzeugt. Äthiopien macht alles richtig. Bei solchen Strompreisen kaufe ich mir auch ein E-Auto. Wobei? Ach, Quatsch! Wenn der Strom so billig ist, kaufe ich mir gleich drei E-Autos, falls ich mal vergessen sollte, eines der Autos aufzuladen. Es braucht also nur eine Stromtrasse von Äthiopien nach Deutschland. Ob die günstiger ist, als überall Windräder hinzustellen? Welche Partei muss ich wählen, damit nächste Woche die Strompreise auf äthiopisches Niveau sinken?

Verfasser: Maximus Polemikus  |  26.01.2026

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