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E-Auto-Boom - Autohersteller erhöhen die Preise um bis zu 6.000 Euro


Ja, wer hätte das gedacht? E-Autos erleben einen massiven Boom.



Die Kunden stürzen sich auf batteriegespeiste Autos wie auf warme Doppelbrötchen nach DDR-Rezeptur. Die Lager der Autokonzerne sind leer gekauft. Die Wartezeiten auf einen begehrten Stromer sind zwar noch nicht so lang wie damals in der DDR, aber Geduld muss der Kunde mittlerweile sehr viel haben. Logisch, dass die Fahrzeughersteller die Preise nach oben schrauben – um bis zu 6.000 Euro sogar. Mit Produkten, die heiß begehrt sind, lässt sich ordentlich Geld verdienen. Deswegen staunen Diesel-Dieter und Benzin-Petra derzeit nicht schlecht. Der Run auf E-Autos …

Oh! Ups! Ähm... Da habe ich wohl etwas falsch verstanden.

Bundesregierung will den Kauf von E-Autos und Hybridfahrzeugen für Privatkunden fördern

Die Bundesregierung hat beschlossen, viele Milliarden Steuergeld – unser aller Geld – zur Verfügung zu stellen, um den Kauf von E-Autos und Hybriden mit großen Batterien für Privatkunden zu fördern. Bis zu 6.000 Euro soll es geben. Die Autohersteller sollen unterstützt werden, weil E-Autos bei Privatkunden offensichtlich keine Begeisterungsstürme auslösen. Verbrenner sind immer noch günstiger. E-Auto-Batterien verlieren nach wie vor über die Jahre und Ladezyklen an Kapazität. Die Ladeinfrastruktur ist nicht in ausreichendem Maße vorhanden. Die Ladepreise an öffentlichen Ladestationen sind sehr unterschiedlich, undurchsichtig und mitunter alles andere als günstig. Ladezeiten von ca. 30 Minuten und mehr von 10 bis 80 Prozent Akkukapazität sind nichts für jene, die es eilig haben. Und wenn man länger an einer Ladesäule steht, berechnen manche Anbieter bereits zusätzliche Standgebühren, damit man die mitunter raren Plätze nicht zu lange in Anspruch nimmt. Man muss eben aufpassen, dass man ja nicht zu lange an einer E-Auto-Steckdose steht. Dass die Reichweiten im Winter erheblich einbrechen, ist auch nicht so wirklich toll. Bei vielen Fabrikaten ist die Höchstgeschwindigkeit auf das Level eines Wartburg 353 aus DDR-Zeiten abgeriegelt, damit der kleine Akku nicht zu schnell leer gefahren wird. Stets und ständig muss man sich fragen: Wo muss ich noch hin, reicht dafür der Ladestand, schaffe ich es noch, bis zur Abfahrt den Akku ausreichend geladen zu bekommen? Für längere Strecken braucht es keine Reiseplanung, sondern eine Akku-Lade-Planung: Wo ist ein Zwischenstopp notwendig, um mit wie viel Restkapazität am Ziel anzukommen, und wo findet sich dann am Reiseziel wieder eine Steckdose?

Und ja: Das ist eindeutig Fortschritt! Punkt! Aus! Ende!

Trotz dieser vielen herausragenden Produktmerkmale – nur böse Zungen würden von Nachteilen sprechen – will die Bundesregierung also mit bis zu 6.000 Euro den E-Auto-Kauf fördern und hofft wohl, dadurch die leidenden Autohersteller zu stützen, die dank der Politik der von vielen geliebten Führer für viele Milliarden Entwicklungskosten E-Autos zur Marktreife brachten, die Privatkunden nicht so wirklich wollen. Drei Milliarden Steuermittel soll die Förderung kosten – für uns alle.
Heißt das, dass, wenn der Nachbar plötzlich ein neues E-Auto sein Eigen nennt, man auch damit fahren darf, weil man es ja teilweise mitbezahlt hat? Ich frage für einen Freund.
Die Höhe der Fördersumme soll abhängig vom Einkommen und der Größe der Familie sein. Man will nun den Nicht-so-gut-Betuchten den Erwerb von Stromern ermöglichen. Dem Autohändler sind dann wohl die Gehaltsabrechnungen, sämtliche Bankauszüge und Armutsbescheinigungen vorzulegen und die Kinder zu präsentieren.

Das ist der große Unterschied zum Sozialismus wie in der DDR

Denn im Sozialismus bestimmen die Politiker, was der Mensch braucht und welche Produkte demzufolge hergestellt werden. In der BRD, in der freien Marktwirtschaft, ist das … ähm …

Aufschrei der E-Auto-Fanboys und Fangirls

Ja, jetzt werden Elektro-Markus und Stromer-Mirjam wahrscheinlich aufschreien und erklären, dass doch E-Auto-Akkus in Entwicklung sind, die schneller geladen werden können. Das mag durchaus sein, doch sind diese momentan nirgends verbaut. Wie das tatsächlich in der Zukunft aussehen wird, weiß keiner. Außerdem muss die genutzte Ladesäule diese Stromstärken auch anbieten können.

Und ja, es gibt E-Autos mit vielen hundert PS, die nicht schon bei 130 km/h abgeriegelt sind. Allerdings liegen die Preise für solche Kfz in einem Bereich, den sich kaum eine Supermarktkassiererin mit Kindern leisten kann.

Und ja, es soll günstigere E-Autos geben, wie z. B. den Dacia Hipster. Spartanisch ausgestattet und – abgesehen vom frischeren Design, Airbags und ein paar Sicherheitsfeatures – nah dran am Trabant 601 Deluxe. Bei einem Crash mit einem großen SUV würden die Überlebenschancen wie im Trabant wohl sehr mäßig ausfallen. Aber immerhin war der Trabant mit über 2,8 Millionen Stück ein Verkaufsschlager. Zwingersmiley.

Und ja, es mag Anwendungsfälle geben, in denen E-Autos durchaus Sinn machen und Vorteile gegenüber Verbrennern haben. Doch sollte in einer freien Marktwirtschaft nicht die Politik darüber entscheiden, sondern der mündige Bürger selbst. Die Autoindustrie orientiert sich dann wie in der Vergangenheit an dem, was die Kunden wollen, und muss nicht Produkte entwickeln, die an der Lebenswirklichkeit vieler Menschen vorbeigehen und nachteilhaft sind.

Viel Geld durch politisch gewollte Probleme verbrannt

Die Politik hat also mal wieder Probleme geschaffen, die die Wirtschaft und Bürger viel Geld kosten. Und die Lösungen für diese Probleme, die die Politik vorsieht, kosten den Bürger wieder viel Geld. Yeah, oder?

Oh, sorry! Ich muss mich korrigieren: Das heißt nicht mehr „Probleme“, das heißt „Herausforderungen“.

Und wenn mal wieder jemand fragt, warum das Schulessen immer noch nicht kostenfrei ist oder für die Kita-Betreuung immer noch teils saftige Gebühren verlangt werden, lautet die Antwort: Weil den von vielen geliebten Führern E-Autos wichtiger sind!

Verfasser: Maximus Polemikus  |  17.01.2026

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