Betteln beim Kanzler - Klima plötzlich nicht mehr wichtig - Rüstungsproduktion erbeten


Na also, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Rainer Haseloff hat’s endlich kapiert: Die selbstgebastelten deutschen Klimaziele sind der blanke Wahnsinn und ruinieren die Wirtschaft. Oder sagen wir besser: Er hat’s gemerkt, weil nächstes Jahr in Sachsen-Anhalt Landtagswahl ist.



Jahrzehntelang hat Rainer Haseloff brav den Klima-Irrsinn mitgetragen, hat vom „Strukturwandel“ geschwärmt und den Leuten eingeredet, dass der Verzicht auf Kohle, Öl und Gas die große Zukunft bringt. Jetzt, wo die Industrie kollabiert, Betriebe dichtmachen und die Leute die Nase voll haben, entdeckt Haseloff plötzlich seine Skepsis. Zufall? Wohl kaum. Es ist der plötzliche Pragmatismus eines Politikers, der Panik vor dem Wahltermin bekommt.

Die große Klima-Lüge

Zur Erinnerung: 400 ppm CO₂ in der Atmosphäre. Davon 97 Prozent natürlich, 3 Prozent menschgemacht. Von diesen 3 Prozent entfallen ganze 1,7 Prozent auf Deutschland – also winzige 0,2 ppm. Das ist die Zahl, für die wir unser Land strangulieren, unseren Wohlstand verfeuern und die Industrie aus Deutschland vertreiben. Das ist die Zahl, die in der Regel verschwiegen wird.

Es ist ein wissenschaftlich verbrämtes Märchen, ein Wahn, der als Religion daherkommt. Wer es wagt, diese Klimareligion infrage zu stellen, wird sofort als „Klimaleugner“ abgestempelt. Aber die nackten Zahlen zeigen: Deutschlands Anteil ist lächerlich. Würde man morgen das ganze Land in einen Wald zurückverwandeln, niemand auf der Welt würde den Unterschied messen können. Aber Deutschland inszeniert sich als Weltretter – und zahlt den Preis mit Deindustrialisierung, Armut und Abwanderung.

Der Kniefall in Berlin

Und nun marschierten Haseloff und sein Thüringer Kollege Mario Voigt nach Berlin, zu Kanzler Friedrich Merz. Nicht, um klare Ansagen zu machen, sondern um zu betteln. Haseloff bittet den Kanzler, dass die Klimaziele gelockert werden, sonst geht hier das Licht aus. Voigt hingegen will gleich Nägel mit Köpfen: Wenn schon Rüstungsboom, dann bitte auch im Osten.

Das ist grotesk: Jahrzehntelang wurde jeder Industriebetrieb mit Klimaauflagen stranguliert, jede Fabrik musste CO₂-Bilanzen vorlegen, jeder Autofahrer wurde zum Klimasünder erklärt. Aber wenn’s um Panzer, Raketen und Munition geht – da ist der Klimawahn plötzlich wie weggeblasen. Als ob Krieg und Rüstungsproduktion klimafreundlich wären! Wieviel Diesel verbrennt ein Panzer auf 100 Kilometer? Stahlwerke, Pulverfabriken, Testschüsse – das sind CO₂-Schleudern ohne Ende. Aber diesen Widerspruch will man selbstverständlich nicht sehen.

Demokratie oder Vasallentum?

Demokratie (Herrschaft des Volkes) heißt: Die Länder vertreten die Interessen ihrer Bürger. Doch was wir sehen, sind zwei Ministerpräsidenten, die wie Vasallen beim Kanzler antanzen, sich tief verbeugen und um ein paar Brosamen bitten. Keine klare Sprache, kein Rückgrat, keine Verteidigung der Menschen im Osten – nur Wahlkampfgetöse und Standortbetteln.

Die Bürger wollen keine weitere Eskalation im Ukraine-Krieg. Sie wollen bezahlbaren Strom, sichere Jobs, eine Zukunft für ihre Kinder. Doch Haseloff und Voigt verkaufen ihnen Kanonen als Konjunkturprogramm und verschweigen dabei, dass diese Kriegswirtschaft genauso klimaschädlich ist wie alles, was sie sonst bekämpfen.

Ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver

Haseloffs plötzliche Klimakritik ist nichts anderes als ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver. Jahrelang hat er den Klima-Wahn mitgetragen – jetzt, wo die Folgen sichtbar sind, spielt er den Realisten. Voigt dagegen will mit Rüstungsproduktion Punkte sammeln, auch wenn Panzerwerke mehr CO₂ in die Luft pusten als jede Autoflotte.

Beide offenbaren den ganzen Irrsinn dieser Politik: Einerseits die Bürger mit Klimazwang drangsalieren, andererseits Krieg und Rüstung als Rettung des Ostens verkaufen. Das ist nicht nur Heuchelei – das ist Verrat an Vernunft, Wohlstand und Demokratie.
Verfasser: АИИ  |  27.09.2025
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