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250 Montage Widerstand - 5 Jahre Mahnwache vor dem RKI


Seit fünf Jahren steht Oliver Herde unermüdlich jeden Montag vor dem Robert Koch-Institut in Berlin. 250 Montage lang, bei Hitze, Regen, Schnee und Wind, hat er durch seine Mahnwache sichtbar gemacht, dass Gesundheitspolitik nicht Konzernen oder Regierungsinteressen dienen darf, sondern den Menschen.



Seine stille, aber standhafte Präsenz ist längst zu einem Symbol geworden: für Transparenz, für wissenschaftliche Redlichkeit und für die Rückbesinnung auf das Wesentliche – die Würde und Gesundheit jedes Einzelnen.

Doch während Oliver Herde Woche für Woche Gesicht zeigt, verweigert das RKI bis heute die Antwort auf eine zentrale Anfrage, die er bereits am 28. Oktober 2020 stellte. Konkret forderte er damals die Herausgabe der Auswertung des Ringversuchs der Gruppe 340 (Termin 4, 2020), die die Verlässlichkeit der PCR-Tests belegen oder in Frage stellen könnte. Diese Ergebnisse waren zu diesem Zeitpunkt längst an die teilnehmenden Labore verschickt worden und hätten nach dem Informationsfreiheitsgesetz innerhalb weniger Tage zugänglich gemacht werden müssen.

Die Dringlichkeit war offenkundig: Von den PCR-Testergebnissen hingen Grundrechtseinschränkungen ab, die das gesamte Land betrafen. Maßnahmen wie Lockdowns, Kontaktverbote und Schulschließungen stützten sich auf diese Zahlen – Zahlen, die vielfach irreführend als „Fallzahlen“ kommuniziert wurden. Oliver Herde wies bereits 2020 darauf hin, dass die Verhältnismäßigkeit solcher Maßnahmen ohne transparente Prüfung nicht gegeben sei. Er verlangte Aufklärung.

Doch was ist seitdem geschehen? Nichts. Fast fünf Jahre später liegt bis heute keine Antwort des RKI vor. Nicht einmal eine Fristverlängerung, nicht einmal eine nachvollziehbare Begründung für das Schweigen. Eine demokratische Institution, die Transparenz predigt, hat es nicht für nötig gehalten, eine rechtlich bindende Anfrage zu beantworten – während vor ihrer Tür, Montag für Montag, ein Bürger mit Beharrlichkeit und Mut für genau diese Transparenz eintritt.

Dieser Widerspruch könnte größer kaum sein: Drinnen schweigt die Behörde, draußen steht Oliver Herde, Woche für Woche, unbeirrt. Seine Mahnwache ist deshalb nicht nur Protest, sondern längst selbst zum Mahnmal gegen Intransparenz und politische Willkür geworden. Sie zeigt, dass Demokratie nicht in Sonntagsreden entsteht, sondern durch Bürger, die auch dann weitermachen, wenn die Institutionen mauern.

Am 29. September 2025 jährt sich diese Mahnwache zum fünften Mal. Zwischen 12 und 14 Uhr wird vor dem RKI gefeiert – nicht im Sinne eines ausgelassenen Festes, sondern als bewusste Erinnerung daran, dass Widerstand auch friedlich, hartnäckig und würdevoll sein kann. Dass Demokratie ohne Aufarbeitung nicht möglich ist. Und dass ein einzelner Mensch, wenn er standhaft bleibt, mehr Integrität verkörpern kann als eine ganze Behörde, die ihre eigenen Transparenzpflichten ignoriert.

Oliver Herde ist damit zu einem Vorbild geworden: für Mut, Ausdauer und Selbstermächtigung. Sein Beispiel mahnt uns alle, nicht zu schweigen, wo Aufklärung verweigert wird. Die unbeantwortete Anfrage von 2020 ist nicht nur eine offene Akte – sie ist ein Symbol für den Mangel an Verantwortung, den die Bevölkerung nicht länger hinnehmen darf.

Fünf Jahre Mahnwache – das sind fünf Jahre gelebte Demokratie. Und zugleich fünf Jahre institutionelles Schweigen. Die Frage bleibt: Wie lange darf das RKI so ignorant sein?



Verfasser: АИИ  |  18.08.2025

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