Wenn der Höllensommer in Deutschland nicht für die Klimawandel-Hysterie ausreicht
Ich musste kürzlich wieder schmunzeln. Ein burgenlandkreisischer Klimawandel-Apokalyptiker versuchte erneut, Angst vor der Klimawandel-Apokalypse zu verbreiten.
Da sich der derzeitige Höllensommer eher als Höhlensommer entpuppt – also man sich lieber in seine Höhle zurückzieht –, haben es Klimawandel-Apokalyptiker nicht leicht, vor dem Hitzetod zu warnen.
Und was macht man, wenn die Temperaturen nur zur Sommergrippe und nicht zum Strandbad einladen? Genau: Man schaut sich in der Welt um, um irgendetwas zu finden, womit man seine Klimawandelangst begründen kann.
Glücklicherweise hatte Spiegel Online von einem Arbeitsverbot wegen Hitzewelle berichtet. Nein, nicht in Deutschland ab 26 Grad, sondern in Griechenland. Dort wurden Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Menschen erlassen. Diese dürfen bei großer Hitze nicht mehr zwischen 12 und 17 Uhr arbeiten.
„In Athen und Griechenlands zweitgrößter Stadt Thessaloniki wurde für Dienstag mit Temperaturen von bis zu 40 Grad gerechnet, im Zentrum des Landes sollte das Thermometer laut Wetterdienst sogar auf 43 Grad klettern“, heißt es auf Spiegel Online.
Für die Klimawandel-Apokalyptiker ist das ein weiteres klares Zeichen für den Klimawandel, denn – so vermuten sie wahrscheinlich – solche Temperaturen habe es bestimmt noch nie gegeben.
Nun, ein paar Mausklicks und etwas künstliche Intelligenz förderten Folgendes zutage:
- 1. Juli 1956 – „Rekord-Hitze“ über Griechenland: Laut dem griechischen Tagesblatt To Vima war dies eine „unerhörte und alle bisherigen Rekorde brechende Hitze“. In Athen wurden Werte von 41 °C im Schatten und bis zu 46 °C in der Sonne gemessen. Viele Menschen flüchteten in Küstenregionen, es kam zu Massenverkehr Richtung Strände sowie enormer Nachfrage nach kühlen Getränken und Eis.
- 1. Juli 1958 – Extreme, 48-stündige Hitzewelle: Ebenfalls To Vima: „Die unerträgliche und erstickende Hitze dauerte 48 Stunden im ganzen Land.“ In Athen wurden erstmals über 44 °C im Schatten, vereinzelt sogar über 47 °C gemessen. Symptome wie Hitzeschläge, Ohnmachten und kleinere Brände wurden berichtet. Die Küsten waren überfüllt mit flüchtenden Athenern.
