CDU hält Sachsen-Anhalter für Idioten? Verbrenner-Aus war plötzlich ein Fehler!
Nach Jahren des ideologischen Klimawahns, nach kaputtregulierten Autoherstellern und Hunderttausenden verlorenen Jobs fällt der CDU in Sachsen-Anhalt plötzlich auf: Das Verbrenner-Verbot ist Blödsinn. Und jetzt, kurz vor der Wahl, soll dieser peinliche Kurswechsel die Wähler noch einmal hinter die Fichte führen.
Wer hat das Verbrenner-Aus eigentlich erfunden und durchgedrückt?
Die Europäische Kommission unter Ursula von der Leyen (CDU) hat den Fahrplan vorgegeben. Das EU-Parlament – inklusive der Abgeordneten der CDU/CSU – hat das Aus für neue Verbrenner ab 2035 beschlossen. Dieselben Leute, die heute „Technologieoffenheit“ predigen, haben die ideologische Keule geschwungen und den Automobilmarkt per Dekret umgebogen.Wer hat den Klimaschutz ins Grundgesetz geschrieben und die Panik weiter am Laufen gehalten?
Auch die CDU war dabei, als der Klimaschutz Verfassungsrang bekam. Und Friedrich Merz erklärte erst kürzlich, der Klimawandel müsse weiter bekämpft werden. Die Panikmaschine läuft also weiter – nur das Narrativ wird jetzt, weil die Realität zu unangenehm geworden ist, ein bisschen angepasst.Erst die Münchner Studie macht den CDU-Leuten die Augen auf
Die Technische Universität München legt Zahlen vor, die zeigen, was Kritiker seit Jahren sagen: Die reine Auspuff-Bilanz ist ideologischer Schwachsinn. Rohstoffabbau, Batterieproduktion, Strommix, Recycling – der gesamte Lebenszyklus wird systematisch ausgeblendet. Und plötzlich, 1. September 2026, stellt Ulrich Thomas von der CDU-Fraktion Sachsen-Anhalt fest:„Das von der Europäischen Union beschlossene Verbrennerverbot war und ist ein fatales und ideologisch motiviertes Signal.“Eine Schnecke ist schneller beim Denken und braucht nicht erst irgendwelche Studien, um das Offensichtliche zu erkennen. Jahrelang wurde jeder, der auf Technologieoffenheit, E-Fuels und realistische Klimabilanzen hingewiesen hat, als Klimaleugner, Lobbyist oder Hinterwäldler abgestempelt. Jetzt, nachdem die Automobilindustrie in der Krise steckt und Hunderttausende Jobs bereits weg oder akut gefährdet sind, entdeckt man die Wahrheit.
Was steht in der Pressemitteilung der CDU Sachsen-Anhalt – und was nicht?
Technologieoffenheit statt Verbote, faire Bewertung über den gesamten Lebenszyklus, E-Fuels als Option, keine einseitige Bevorzugung der E-Mobilität. So weit, so spät.- Konkrete Konsequenzen? Fehlanzeige.
- Werden die Steuern auf Diesel und Benzin gesenkt, damit die Bürger entlastet werden? Nein.
- Wird gegen Berlin und Brüssel ernsthaft opponiert, werden die eigenen Abgeordneten und die Kommission unter Druck gesetzt, das Verbot zu kippen? Nichts dergleichen.
Kurz vor der Wahl: „Die Sachsen-Anhalter merken das schon nicht“
Das ist die eigentliche Botschaft dieser Pressemitteilung. Man rechnet damit, dass die Menschen vergessen haben, wer das Verbrenner-Aus mitbeschlossen und jahrelang verteidigt hat. Man rechnet damit, dass ein paar Sätze über „Technologieoffenheit“ und die Kritik an der eigenen früheren Position ausreichen, um noch ein paar Wählerstimmen zu retten.Kritiker haben von Anfang an gewarnt: Das Verbrenner-Verbot führt genau dorthin, wo Deutschland jetzt steht – in eine tiefe Krise der Automobilindustrie, mit massiven Jobverlusten und schwindender internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Die CDU hat mitgemacht. Jetzt stellt sie sich hin und tut überrascht.
Wer das glaubt, den hält man in der CDU offenbar für einen Idioten.
Die CDU will wieder gewählt werden, um die Zukunft zu gestalten. Ein Blick in die Vergangenheit beweist, dass es ihr an Weitblick fehlt.
