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Ehrenamt im Bundestag: Dieter Stier (CDU) trifft mit klaren Worten den Nerv vieler Engagierter


Mit einer engagierten und ungewöhnlich persönlichen Rede hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Dieter Stier im Deutschen Bundestag vielen Ehrenamtlichen aus der Seele gesprochen.


In seinem Redebeitrag über gesellschaftlichen Zusammenhalt, freiwilliges Engagement und die Zukunft des Ehrenamtes fand der Politiker aus dem Burgenlandkreis deutliche Worte – und erhielt dafür viel Zustimmung, besonders aus Vereinen, Feuerwehren und sozialen Initiativen.

Stier machte in seiner Rede klar, dass das Ehrenamt weit mehr sei als ein „schönes Extra“ im gesellschaftlichen Leben. Vielmehr halte es vielerorts das öffentliche Leben überhaupt erst zusammen. Ob freiwillige Feuerwehren, Sportvereine, Heimatvereine, Tafeln, Kirchgemeinden oder Nachbarschaftshilfe – Millionen Menschen engagierten sich täglich oft still und ohne große Anerkennung für andere.

Besonders deutlich sprach der CDU-Politiker die Probleme an, mit denen viele Ehrenamtliche inzwischen kämpfen: immer mehr Bürokratie, komplizierte Förderanträge, Haftungsfragen und ein wachsender Zeitdruck im Alltag. Gerade im ländlichen Raum, etwa in Sachsen-Anhalt, werde das Ehrenamt jedoch dringend gebraucht, um gesellschaftlichen Zusammenhalt überhaupt noch aufrechterhalten zu können.

Stier, der selbst seit vielen Jahren ehrenamtlich im Reitsport engagiert ist und mehrere Vereinsfunktionen ausübt, sprach dabei nicht nur als Politiker, sondern auch aus eigener Erfahrung.

Viele Zuschauer in sozialen Netzwerken lobten genau diesen authentischen Tonfall. Nicht wenige fühlten sich erstmals seit langer Zeit von einem Bundestagsabgeordneten verstanden.

In seiner Rede warnte Stier davor, dass Politik das Ehrenamt zwar regelmäßig lobe, gleichzeitig aber durch immer neue Vorgaben und Belastungen erschwere. Wer Menschen zum Mitmachen motivieren wolle, müsse ihnen Freiräume geben – nicht zusätzliche Formulare.

Diese Aussagen treffen derzeit einen empfindlichen Nerv in der Bevölkerung. Gerade Ehrenamtliche berichten zunehmend davon, dass Engagement zwar gesellschaftlich erwartet werde, gleichzeitig aber Zeit, Geld und Energie vieler Menschen knapper würden.

Auch bundesweit steht das Thema aktuell stärker im Fokus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte rund um den erstmals bundesweit begleiteten „Ehrentag“ betont, Demokratie brauche aktive Bürger und gesellschaftliche Verantwortung.

Parallel dazu wird jedoch auch kritisch diskutiert, ob Politik und Gesellschaft das Ehrenamt inzwischen zu stark als Ersatz für staatliche Aufgaben betrachten. In Online-Debatten äußern viele Menschen Sorge darüber, dass freiwilliges Engagement zwar gefordert werde, gleichzeitig aber Lebenshaltungskosten, Arbeitsdruck und Bürokratie immer weiter steigen.

Politisch könnte das Thema gerade für die CDU in Sachsen-Anhalt noch an Bedeutung gewinnen. Vereine, Feuerwehren und ehrenamtliche Strukturen spielen besonders im ländlichen Raum traditionell eine zentrale Rolle. Reden wie die von Dieter Stier erreichen deshalb nicht nur Parteimitglieder, sondern auch viele Bürger, die sich im Alltag engagieren und sich von der Bundespolitik oft übersehen fühlen.

Der Ausschnitt aus der Bundestagsrede wird inzwischen in sozialen Netzwerken vielfach geteilt. Besonders die direkten Aussagen über Wertschätzung, Bürokratieabbau und gesellschaftlichen Zusammenhalt stoßen bei vielen Ehrenamtlichen auf Zustimmung.
Verfasser: Karla Kolumna  |  25.05.2026
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