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SPD-Minister in Geiselhaft! Social-Media-Team hält Armin Willingmann in der Vergangenheit gefangen!Liebe Genossen, liebe Sachsen-Anhalter, liebe Zeitreisende: Willkommen im Jahr 2026. Während das Land mit echten Problemen kämpft – marode Infrastruktur, Abwanderung, wirtschaftliche Stagnation –, postet das Social-Media-Team des Wirtschaftsministers Armin Willingmann (SPD) ein 32-Sekunden-Meisterwerk aus der Mottenkiste der deutschen Fernsehgeschichte.
Ein Reaction-Video zur Familie Ritter. Ja, genau denen aus Köthen. Denen, über die man ab 1994 bei Stern TV herzzerreißende, schockierende und oft peinliche Reportagen drehte. Willkommen zurück in den 90ern, Genosse Minister. Der DeLorean hat offenbar einen SPD-Aufkleber. Im Clip hören wir die ungeschminkte, brutale Alltagssprache der Ritters: Stress mit „den ersten Neger hier vor der Tür“, „Quick-Quack“ und Blut im Gesicht. Roher, ungefilterter Rassismus aus der Unterschicht, wie er in manchen Ecken Deutschlands leider vorkommt. Willingmann, der tapfere SPD-Moralapostel, reagiert wie erwartet: „Das ist blanker Rassismus. Menschenverachtend. Kein Verständnis. Einschreiten! Zivilcourage!“ Tiefgründig. Revolutionär. Als hätte das noch niemand gesagt. Als wäre Willingmann nicht der Wirtschaftsminister eines ostdeutschen Bundeslandes, sondern der frischgebackene Vorsitzende einer Antifa-AG auf dem Gymnasium. Bravo. Applaus für die mutige Haltung gegen Oma Ritters Küchentisch-Gequatsche von vor über 30 Jahren. Habt ihr eigentlich noch alle Latten am Zaun?Frage an das Social-Media-Team: Habt ihr eigentlich noch alle Latten am Zaun? Ist das eure Vorstellung von moderner Kommunikation? Einen SPD-Minister vor ein altes RTL/Stern-TV-Material zu setzen und ihn Moralpredigten über Rassismus halten zu lassen, während Sachsen-Anhalt echte Zukunftsthemen braucht? Energie, Industrie, Digitalisierung, Fachkräftemangel? Nein, lasst uns lieber über die Ritters reden. Das kommt bestimmt super an bei den Wählern, die jeden Tag mit realen Problemen ringen und keine Lust auf diese peinliche Retro-Show haben.Man muss sich ernsthaft fragen: Hat das Team den Minister in Geiselhaft genommen? Sitzt Armin Willingmann irgendwo im Keller der Staatskanzlei, gefesselt an einen Stuhl aus dem Jahr 1994, und wird gezwungen, Reaction-Videos zu drehen, während sich draußen die Welt weitergedreht hat? Oder ist der Minister selbst so tief in der Vergangenheit verhaftet, dass er denkt, so etwas käme 2026 noch irgendwie relevant rüber? „Schaut her, ich verurteile Rassismus aus einer Doku aus dem letzten Jahrtausend!“ Willingmanns Menschenbild der Sachsen-Anhalter?Oder ist das am Ende genau das Bild, das Wirtschaftsminister Armin Willingmann – der Westimport aus Baden-Württemberg – nach 35 Jahren Deutscher Einheit von den Ostdeutschen hat? Eine Bevölkerung, die tief in der Vergangenheit steckt, primitiv daherredet und dringend belehrt werden muss von einem aufgeklärten SPD-Genossen mit moralischem Zeigefinger? Während er selbst und sein Team offenbar nicht einmal in der Lage sind, Social Media auf dem Stand des 21. Jahrhunderts zu betreiben, unterstellt er den Menschen im Osten mit diesem peinlichen Retro-Clip kollektive Rückständigkeit. Welch eine Arroganz. Welch ein Offenbarungseid nach über drei Jahrzehnten Einheit.In Sachsen-Anhalt geht nichts voranVielleicht, weil der Wirtschaftsminister und sein Team geistig noch bei den ersten Ausstrahlungen der Ritter-Reportagen hängen. Statt konkrete Wirtschaftspolitik zu machen, die Jobs schafft und das Land voranbringt, produziert man virales Potenzial für den Boomer-Facebook-Feed und die Empörungsmaschine. Sehr dynamisch. Sehr zukunftsgewandt. Sehr SPD.Mitleid? Mit dem Minister? Kaum.Wer sich freiwillig von seinem Team so vorführen lässt, der hat entweder null Kontrolle über seine Kommunikation oder findet das tatsächlich eine gute Idee. Beides ist katastrophal für einen Wirtschaftsminister. Statt den Menschen zu zeigen, wie man Investitionen anlockt, Innovation fördert oder Ostdeutschland aus dem Abseits holt, serviert man ihnen moralinsaure Reaktionen auf uralte Clips einer Problemfamilie. Das ist nicht nur peinlich – das ist symptomatisch für eine Politik, die in Symbolen und Gesten ertrinkt, während die Realität davonläuft.Das Social-Media-Team hat Willingmann nicht nur in der Vergangenheit gefangen. Es hat ihn dort eingemauert, die Tür zugeschweißt und den Schlüssel in den Elbe-Saale-Kanal geworfen. Und der Minister? Der nickt und sagt „blanker Rassismus“. Herzlichen Glückwunsch. Das Land braucht dringend Fortschritt. Stattdessen bekommen wir einen Clip aus den 90ern. Weiter so, SPD Sachsen-Anhalt. Die Wähler werden es euch danken – irgendwann. Vielleicht.
Verfasser: АИИ | 07.05.2026 |
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