Deutsch   English   Français   Español   Türkçe   Polski   Русский   Rumână   Українська   العربية
Home   Über BS   Kontakt

Bitte unterstützen Sie Die Bürgerstimme mit einer Spende HIER!



Einladung zur Gedenkveranstaltung am 8. Mai 2026 zum Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus


Der Weissenfelser Verein „Erinnern & Gedenken e.V.“ lädt am Freitag, 8. Mai 2026, 16 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung für die Gefallenen und Opfer des Zweiten Weltkrieges auf den sowjetischen Ehrenfriedhof in der Erich-Lattermann-Straße, Am Klemmberg in Weissenfels ein.



Die Erinnerung an die Befreiung vom Hitlerfaschismus und die unermesslichen Leiden des Zweiten Weltkriegs ist heute gebotener denn je. Denn die Kriegstreiberei geht unvermindert weiter. Statt aus der Geschichte zu lernen und auf Frieden und Diplomatie zu setzen, wird aus Sicht des sogenannten Wertewestens der Ukrainekrieg bewusst fortgeführt – mit verheerenden Folgen. Hunderttausende Menschen haben bereits ihr Leben verloren, unzählige weitere drohen noch zu sterben in einem Konflikt, der längst zu einem Abnutzungskrieg geworden ist.

Militärübungen der NATO finden regelmäßig in unmittelbarer Nähe zur russischen Grenze statt, bei denen Russland klar als potenzieller Gegner benannt wird – darunter große Manöver wie „Amber Shock 26“ in Polen oder Übungen im Arktisraum und an der Ostflanke. Solche Aktivitäten werden von russischer Seite und kritischen Beobachtern als gezielte Provokation gewertet.

Hinzu kommen Drohnenangriffe auf russisches Territorium, darunter im Raum Sankt Petersburg, bei denen ukrainische Drohnen teils über oder mit Unterstützung aus NATO-Luftraum (z. B. baltischer Staaten) operieren oder dort hineingeraten. Dies erhöht die Eskalationsgefahr massiv.

Gleichzeitig werden Handelsschiffe, die im Zusammenhang mit Russland stehen (oft als „Shadow Fleet“ bezeichnet), an der Nutzung internationaler Seewege behindert. Es gibt Fälle von Beschlagnahmungen und Drohungen, die von russischer Seite als moderne Piraterie verurteilt werden. Russland hat angekündigt, seine Marine einzusetzen, um solche „Blockaden“ zu durchbrechen.

All dies dient offenbar dem Ziel, Russland weiter zu provozieren und eine direkte Konfrontation mit NATO-Staaten herbeizuführen oder zumindest zu riskieren. In ausländischen Quellen und kritischen Analysen wird zudem thematisiert, dass Teile der deutschen und westlichen Politik einen solchen Konflikt in Kauf nehmen oder sogar instrumentalisieren könnten, um von gravierenden innenpolitischen und wirtschaftlichen Problemen abzulenken – von Deindustrialisierung und Energiekrise bis hin zu gesellschaftlichen Spaltungen.

Der 8. Mai mahnt uns: Nie wieder Krieg! Die Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkriegs verpflichtet, aktuelle Eskalationen kritisch zu hinterfragen, für Diplomatie und Entspannung einzutreten und ein neues Wettrüsten sowie weitere sinnlose Opfer zu verhindern.

Ein Krieg bricht nicht einfach aus. Er wird von politischen Kräften und einflussreichen Lobbygruppen über Monate und Jahre hinweg vorbereitet, geschürt und schließlich bewusst losgetreten. Durch gezielte Provokationen, einseitige Narrative, militärische Aufrüstung und wirtschaftliche Druckmittel schaffen dieselben Akteure erst die Bedingungen, unter denen ein offener Konflikt unausweichlich erscheint.

Die Geschichte lehrt: Hinter jedem großen Krieg stehen nicht zufällige Ereignisse, sondern kalkulierte Entscheidungen von Eliten, die geopolitische, wirtschaftliche oder ideologische Interessen verfolgen – oft auf Kosten unzähliger Menschenleben.

Sogar der ukrainische Präsident Selenskyj hat öffentlich angedeutet, dass ukrainische Drohnen die große Militärparade zum Tag des Sieges am 9. Mai in Moskau stören könnten. In einer Rede vor internationalen Vertretern erklärte er, Russland plane die Parade dieses Jahr ohne schweres Militärgerät – aus Angst, dass Drohnen über dem Roten Platz auftauchen könnten. Er wertete dies als Zeichen der Schwäche.

Solche Ankündigungen tragen nicht zur Deeskalation bei, sondern erhöhen die Spannungen weiter. Statt auf Diplomatie und Verhandlungen zu setzen, wird mit provokativen Aussagen und militärischen Aktionen gearbeitet – mit dem Risiko, dass aus dem Stellungskrieg eine noch gefährlichere Eskalation entsteht.

Die Erinnerung an den 8. Mai verpflichtet daher, genau hinzuschauen, wer heute wieder Kriegsrhetorik schürt und Eskalation betreibt, statt auf Verhandlungen und Entspannung zu setzen.

Verfasser: АИИ  |  06.05.2026

Jeden Tag neue Angebote bis zu 70 Prozent reduziert


Weitere Artikel:

Europa am Scheideweg: Ein Brief über Krieg, Freiheit und Selbstdenken

Mein Kopf ist voll, voller als zu Abiturzeiten, mein Körper leidet unter einem Gefühlsstau: zu viel Zorn, der raus will, zu wenig Liebe, die mich umgibt.... zum Artikel

Bürgerdialog in Weißenfels: Elke Simon-Kuch startet Wahlkampf mit offenem Austausch

Mit einem intensiven Bürgerdialog eröffnete die Landtagsabgeordnete Elke Simon Kuch (CDU) am 23. Januar 2026 offiziell ihren Wahlkampf.... zum Artikel

Dreharbeiten für ARD-Fernsehreihe in Naumburg und Umgebung führen zu zeitweiligen Verkehrseinschränkungen und Sperrungen am 03. und 04.06.2024

Derzeit laufen die Dreharbeiten für die neue Fernsehreihe „Zwei Frauen für alle Felle“ im Auftrag von ARD Degeto Film und MDR in der Naumburger Umgebung, Freyburg sowie Leipz... zum Artikel


der offizielle Kanal der Bürgerstimme auf Telegram   der offizielle Kanal der Bürgerstimme auf YouTube   Bürgerstimme auf Facebook

Unterstützen Sie das Betreiben dieser WebSite mit freiwilligen Zuwendungen:
via PayPal: https://www.paypal.me/evovi/12

oder per Überweisung
IBAN: IE55SUMU99036510275719
BIC: SUMUIE22XXX
Konto-Inhaber: Michael Thurm


Shorts / Reels / Kurz-Clips   Impressum / Disclaimer