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Kriegstreiberei plötzlich am Ende - Ein Kabelbrand, ein Blackout - und das Ende der deutschen Kriegsfantasien


Ein einziger Brandanschlag auf eine Berliner Kabelbrücke hat gereicht, um Zehntausende Haushalte tagelang von Strom, Wärme und Normalität abzuschneiden. Mitten im Winter. Mitten in der Hauptstadt. Mitten in einem Land, dessen politische Führung seit Monaten davon spricht, „kriegstüchtig“ werden zu wollen. Was sich nun in Berlin abspielt, ist mehr als ein lokales Infrastrukturproblem. Es ist eine politische Offenbarung.



Denn während Politiker in Talkshows über Abschreckung, Waffenlieferungen und geopolitische Stärke fantasieren, scheitert der Staat im Ernstfall an etwas so Profanem wie ein paar zerstörten Stromkabeln. Tage vergehen, während Behörden erklären, warum alles so kompliziert sei, warum man Geduld brauche, warum es eben dauere. Das mag technisch alles korrekt sein – politisch ist es ein Offenbarungseid. Wenn ein einzelner Sabotageakt ausreicht, um große Teile einer Metropole lahmzulegen, dann ist das kein Betriebsunfall, sondern ein strukturelles Versagen.

Ironischerweise kommt diese Lektion ausgerechnet von einer linksextremen Gruppierung, die sich zu der Tat bekannt hat. Selbstverständlich ist dieser Anschlag kriminell, gefährlich und zu verurteilen. Aber er legt etwas offen, das die Bundesregierung mit aller Macht zu verdrängen versucht: Deutschland ist nicht einmal ansatzweise auf ernsthafte Angriffe auf seine kritische Infrastruktur vorbereitet. Nicht auf Sabotage. Nicht auf koordinierten Terror. Und schon gar nicht auf einen militärischen Konflikt mit einem hochgerüsteten Staat.

Man muss kein Militärstratege sein, um zu begreifen, was das bedeutet. Wenn Reparaturen an einem einzigen, bekannten Schadenspunkt mehrere Tage dauern, wie sähe dann die Lage nach koordinierten Drohnenangriffen auf Umspannwerke, Kabeltrassen oder Rechenzentren aus? Stundenlanges Krisenmanagement würde nahtlos in tagelangen Blackout übergehen, aus Tagen würden Wochen, aus Ausfällen gesellschaftlicher Stillstand. Wer glaubt, ein solches Land könne „kriegstüchtig“ sein, verwechselt politische Rhetorik mit Realität.

In diesem Licht wirkt die derzeitige außenpolitische Großspurigkeit geradezu grotesk. Während in Berlin noch immer Notstromaggregate brummen und Behörden um Schadensbegrenzung ringen, wird auf Bundesebene so getan, als sei Deutschland ein stabiler Pfeiler militärischer Abschreckung. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie solche Zustände in Moskau wahrgenommen werden. Nicht mit Angst, sondern mit Spott. Ein Land, das sein eigenes Stromnetz nach einem Anschlag nicht zügig reparieren kann, will geopolitisch mitmischen? Die Russen dürften vor Lachen tatsächlich kaum in den Schlaf kommen.

So zynisch es klingt: Dieser Anschlag wirkt wie eine unfreiwillige Friedensdemonstration. Nicht, weil die Täter irgendetwas Gutes getan hätten, sondern weil sie der Politik brutal vor Augen führen, wie illusionär ihre Kriegsrhetorik ist. Vielleicht sorgt diese Realität dafür, dass man in Berlin künftig etwas leiser über Eskalation spricht und etwas lauter über Resilienz, Redundanz und den tatsächlichen Zustand des Landes.

Wenn ein beschädigtes Kabel genügt, um eine Großstadt in den Ausnahmezustand zu versetzen, dann ist Zurückhaltung keine Feigheit, sondern Vernunft. Und vielleicht ist das die einzige positive Lehre aus diesem Desaster: Deutschland ist derzeit nicht in der Lage, einen Krieg zu führen – und sollte deshalb alles daransetzen, keinen zu provozieren.
Verfasser: АИИ  |  06.01.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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