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Heuchelei im Bundestag: Pistorius predigt Dienst, lebt ihn nicht vor


Wie glaubwürdig ist eine Regierung, die Moral in den Streitkräften einfordert, sie aber bei sich selbst nicht lebt?



Im Bundestag stellte AfD-Abgeordneter Martin Reichardt eine klare, moralische Frage an Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius:

„Herr Minister, eine Armee und Streitkräfte brauchen natürlich Moral. Und der Aufwuchs der Streitkräfte nach dem bisherigen Wehrpflichtmodell, aus dem man sich schon damals, als es noch bestand, quasi per Postkarte verabschieden konnte, ist ja weiterhin gegeben. Planen Sie zum Beispiel als Minister, einen Aufruf der Bundesregierung an die regierungstragenden Parteien und vielleicht auch die Grünen mit gutem Beispiel voran zu gehen und ihre eigenen Kinder und Familienangehörigen aufzufordern, Wehrdienst zu leisten und für Deutschland Dienst zu tun?“


Pistorius antwortete darauf schlicht: „Nein!“

In einem früheren TV-Statement erklärte der Minister zugleich:

„Wenn wir diesen Staat sicher halten wollen, wenn wir auch in 5 oder in zehn Jahren oder danach unserer Kinder noch in Sicherheit und Freiheit leben wollen, dann müssen wir uns der Gefahr, der neuen Bedrohung, die von Russland ausgeht, stellen.“


Die Diskrepanz zwischen der Forderung nach Schutz und Verteidigung des Landes und der Weigerung, selbst ein Beispiel zu setzen, ist offenkundig. Während Reichardt die moralische Dimension des Wehrdienstes betont, verweigert Pistorius jede persönliche oder familiäre Vorbildfunktion.

Die Frage bleibt: Wie glaubwürdig ist eine Regierung, die Moral in den Streitkräften einfordert, sie aber bei sich selbst nicht lebt? Pistorius’ Antwort offenbart eine tiefe Kluft zwischen politischer Rhetorik und persönlicher Verantwortung – und macht das Problem für die Glaubwürdigkeit der Bundeswehr unverkennbar.


Verfasser: АИИ  |  14.09.2025  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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