Deutschland ist im Krieg mit Russland - Deutschland ist allerdings nicht kriegstüchtig
Es gibt fantastische Neuigkeiten für alle Selenskyj-Versteher sowie Regierungs-Fanboys und Fan-Girls: Deutschland befindet sich im Krieg mit Russland.
Ja, jetzt werden die Regierungsgetreuen aufschreien und sagen: „Das stimmt nicht! Unsere geliebten Führer haben Russland doch gar nicht offiziell den Krieg erklärt!“ Nun, das mag durchaus so sein, doch ist nicht zwingend entscheidend, ob die von vielen geliebte Regierung der Bundesrepublik Deutschland oder die EU Russland direkt den Krieg erklärt haben. Entscheidend ist, wie Russland das einschätzt.
Wie man auf der Website des von der EU mal ganz spontan sanktionierten Thomas Röper erfahren kann, hatte Russland den deutschen Botschafter einbestellt. Im Artikel wird von der Kriegsbeteiligung Deutschlands gegen Russland aufgrund der „Beteiligung an den Terrorangriffen des Kiewer Regimes auf zivile Infrastruktur in Russland“ gesprochen.
Im Gespräch mit Robert Stein wird dies noch einmal etwas weiter ausgeführt. In Russland betrachtet man Deutschland als Kriegspartei, weil Deutschland Waffen liefert und zusammen mit der Ukraine Waffen produziert, mit denen Ziele in Russland angegriffen werden. Sogar auf Ebene der EU hieß es demnach: „Wir können in der Ukraine gar nicht als Vermittler auftreten, weil wir ja Konfliktpartei sind. Die europäischen Politiker wissen, dass sie Kriegspartei sind.“
Dass aus Russland noch keine Raketen in Deutschland eingeschlagen sind, ist wohl dem Umstand geschuldet, dass Russland diesen Schritt bisher noch nicht gehen will. Im Westen wird dies als Zeichen der Schwäche gedeutet. In Russland werden allerdings die Stimmen lauter, die solche Schritte fordern – sogar den Einsatz von Atomwaffen.
Die Ukraine hat erneut versucht, Angriffe auf die russischen Nuklearstreitkräfte zu verüben. Dies ist für eine Atommacht ein Grund für eine nukleare Reaktion. Auch in der russischen Atomdoktrin ist das eindeutig so festgelegt. „Der Grund liegt auf der Hand: Die Nuklearstreitkräfte sind die letzte und ultimative Sicherheitsgarantie einer Atommacht. Wenn diese beschädigt wird, indem beispielsweise nötige Frühwarnradare oder auch Trägersysteme beschädigt werden, dann läuft eine Atommacht Gefahr, sich gegen einen atomaren Angriff nicht mit gleicher Münze verteidigen zu können. Dass die Ukraine im letzten Sommer – offensichtlich mit Billigung oder sogar Unterstützung des Westens – die russischen Nuklearstreitkräfte angegriffen hat, war daher brandgefährlich. Wie würden die USA wohl reagieren, wenn der Iran Terroristen in den USA anwirbt, ihnen hochmoderne Kampfdrohnen zur Verfügung stellt und diese dann US-amerikanische Atombomber auf Flugplätzen in den USA angreifen würden?“
Die Frage ist, inwieweit die europäischen Kriegstreiber weiter eskalieren und sich Russland genötigt sieht, entsprechend zu reagieren. Wenn Russland reagiert, dann war dies aus Sicht des Westen selbstverständlich vollkommen unprovoziert.
Deutschland ist nicht kriegstüchtig
Retten könnte die deutsche Bevölkerung die Unfähigkeit der von vielen geliebten Regierung. Denn Deutschland ist nicht kriegstüchtig. Zwar scheint man bemüht zu sein, unter anderem die Kriegstüchtigkeit im Gesundheitswesen herzustellen, doch sieht die Situation dort derzeit wohl eher schlecht aus. Es fehlt nicht nur an Personal, sondern auch an der Finanzierung der Vorbereitung auf einen militärischen Krisen- oder Bündnisfall.Kürzlich verkündete Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, dass rund 8.000 Brücken sanierungsbedürftig sind. Er hält weitere unerwartete Sperrungen wegen maroder Brücken in Deutschland für möglich. Böse Zungen würden argumentieren, dass die vielen Milliarden für die Ukraine besser in Deutschland hätten verbleiben sollen, um diesen Zustand zu beheben.
Das sind also denkbar schlechte Voraussetzungen, um sich in einen offenen Krieg mit Russland zu begeben. Dennoch hält man auch auf Bundesebene offenbar weiterhin nichts davon, diesen Krieg durch Diplomatie zu beenden. Man kann nur den Eindruck gewinnen, dass dieser Krieg gebraucht wird, um auch von innenpolitischen Problemen abzulenken. Aus der Historie ist diese Strategie bekannt. Wenn das eigene politische Versagen nicht mehr zu verbergen ist, wird der Feind im Außen gesucht, um der Bevölkerung zu erklären, dass die Probleme im Land durch diesen Feind verursacht wurden. Man hatte eben keine andere Wahl.
Regierungshörige Selenskyj-Fanboys und Fan-Girls sehen das sicherlich genauso. Doch es gibt immer auch andere Möglichkeiten, zumal solche Kriege der Bevölkerung nichts bringen außer Nachteilen – höhere Steuern und Abgaben, Wohlstandsverlust, Zerstörung, Leid, Elend und Tod.
Weder das deutsche, ukrainische noch russisch eVolk will diesen Krieg. Auch dieser Krieg wird allein von der Politik gewollt (von einzelnen Selenskyj-Verstehern mal abgesehen) und durch unser aller Steuergelder und Wohlstandsverlust finanziert.
Die Bundesregierung hat geschworen, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. Das kann man nicht wirklich erkennen.

