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Pragmatische Sprit-Spar-Tipps gegen steigende Kosten im Verkehr


Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Die Preise an den Tankstellen waren schon hoch und sind nun noch höher. Teilweise kursieren Bilder im Netz, auf denen der Liter Diesel 3 Euro kosten soll. Momentan sind es wohl so um die 2,20 Euro – je nach Region.



Dank der „Befreiungsinitiative“ von US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Präsidenten Benjamin Netanjahu, um die Bevölkerung des Irans in diese „unsere werteorientierte Demokratie“ zu bomben, hat sich die Führung des Iran dazu entschlossen, die Straße von Hormus zu einem gefährlichen Schifffahrtsweg zu machen. Eine durchaus verständliche Reaktion als Antwort auf diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Die von vielen geliebten Führer in Berlin und Brüssel protestieren nicht gegen diesen Krieg, also muss das wohl so sein.

Die Zeche bezahlen nicht nur die Iraner, Israelis und andere Anrainerstaaten mit zerstörter Infrastruktur, Städten und vielen vollkommen sinnlosen Toten und Verletzten aufgrund dieses Machtspiels. Die Zeche bezahlen alle in der Welt, die für Energie tiefer in die Tasche greifen müssen. Die Politik in Deutschland freut es – jeder Cent mehr im Nettopreis verursacht 0,19 Cent mehr Einnahmen durch die Mehrwertsteuer. Von irgendetwas müssen ja Panzer und andere Rüstungsgüter bezahlt werden. An Steuersenkungen wird folglich nicht gedacht. Die von vielen geliebten Führer wissen eben immer am besten, was wichtig und richtig für diesen Pöb… ähm… Bürger ist. Hohe Spritpreise und hohe Steuerbelastungen gehören eben dazu. Welcher Untertan freut sich denn nicht, wenn er sich das Leben nicht mehr leisten kann, oder?

Spritsparen leicht gemacht

Es ist also an der Zeit und wichtiger denn je, die Fahrweise an die gestiegenen Spritpreise anzupassen. Das bedeutet nicht nur ein Umdenken der Autofahrer, sondern auch ein massives Entgegenkommen der Regionalpolitik. Denn die neue Devise in dieser von der Politik gewollten Krise sollte lauten:

Innerorts 70, außerorts 80!


Warum? Um den Verbrauch zu senken, indem die Fahrzeuge im besseren Effizienzbereich bewegt werden.

Wer zum Beispiel einmal Autowandern in Norwegen gemacht hat, der weiß, dass diese Geschwindigkeitsbereiche einfach optimal sind. Ich hatte das Vergnügen, dies in den 1990er-Jahren machen zu dürfen. Das Fahrzeug war damals ein 1,5-Liter-16V-Honda-Civic mit 90 PS. In deutschen Gefilden stand beim Verbrauch immer eine 6 vor dem Komma. In Norwegen, bei den dortigen Verhältnissen, war es eine 4. Grundsätzlich läuft es im Verkehr dort oben wesentlich entspannter, was niedrigen Verbräuchen ebenfalls zuträglich ist.

In Norwegen sind die Geschwindigkeiten auf 80 km/h auf Landstraßen begrenzt. Auf „Schnellstraßen“ sind es 90. Im Gegensatz zu Deutschland, wo gefühlt alle zwei Kilometer eine neue Ortschaft das Fortkommen ausbremst, fährt man dort viele Kilometer am Stück ohne diese Geschwindigkeitsbarrieren. Und genau das ist die Lösung für die derzeitige Energiekrise.

Wenn die Spritpreise um 30 Prozent steigen, muss der Verbrauch um 30 Prozent gesenkt werden.


Beschränken wir uns also auf ein freiwilliges Tempolimit von 80 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften. Innerorts sollten es wiederum 70 km/h sein – zumindest auf jenen Strecken für den Durchgangsverkehr. Dadurch muss die Geschwindigkeit kaum reduziert werden, was bedeutet, dass auch kaum beschleunigt werden muss. Man kann dies alles im 5. oder, wenn vorhanden, im 6. Gang fahren. Das eine oder andere Automatikgetriebe kann vielleicht sogar zum Einlegen des 7. oder 8. Gangs veranlasst werden. Hoher Gang, niedrige Drehzahl, kaum Beschleunigung – das ist die Lösung für optimale Verbrauchswerte. Wer einen Tempomat im Auto hat, aktiviert diesen bei den entsprechenden Geschwindigkeiten.

Damit es keine Bußgelder hagelt, sind selbstverständlich die Städte und Gemeinden aufgefordert, die Geschwindigkeitsbeschränkungen von 50 auf 70 km/h anzuheben. Und Ampeln müssen selbstverständlich so geschaltet werden, dass man diese 70 km/h entspannt aber konstant durchhalten kann.

Wer jetzt argumentiert, dass man dadurch außerorts Zeit verliert – ja, außerorts schon. Aber innerorts holt man das wieder rein.

Also, ihr lieben Pendler und ihr Lieben von den Ordnungsämtern: Wenn wir diese Krise mit möglichst wenig Schaden überstehen wollen, müssen wir gemeinsam entschlossen handeln.
Verfasser: Maximus Polemikus  |  10.03.2026  |  Text- und Bildinhalte können zum Teil mit oder durch KI generiert sein.
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