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Fair mobil stellt auf Personentransport via Drohne um? - Parkknöllchenthema eskalierte


Nachdem hier auf der Bürgerstimme schon darüber berichtet wurde, dass man auf dem Parkplatz des MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) in der Saalstraße in Weißenfels schnell mal zur Kasse gebeten wird, wenn man es wagt, die Reifen seines KFZ auf das Grundstück zu bewegen, wurde dies auch von der Mitteldeutschen Zeitung aufgegriffen.



Daraufhin bekam Grit Wagner, Chefin der Firma Fair mobil Personentransporte, Besuch vom „Parkplatzhelden“ des Grundstückes des MVZ. Dieser war doch sehr aufgebracht und forderte, dass der Artikel der Mitteldeutschen Zeitung von Facebook entfernt werden solle. Allerdings bedachte er wohl nicht, dass Grit Wagner weder den Artikel geschrieben hat noch die Mitteldeutsche Zeitung ist.

Die Aufregung des Parkplatzhelden ist allerdings auch nachvollziehbar. Denn als Hausmeister ist es sicherlich kein ganz unbedeutendes Zubrot, wenn man „Parksünder“ an die Firma Parkcontrol24 melden kann und dafür bis zu 50 Euro Provision bzw. pro Meldung bekommt. Dieser nette Zuverdienst ist in Gefahr.

Spannend ist, dass recht unauffällig ein Schild auf dem Gelände darauf hinweist, dass „Kunden, Besucher, berechtigte Personen sowie Eigentümer und Pächter“ sehr wohl dort parken dürfen. Aber hey, das sind solche unbedeutenden Details. Der ADAC hat sich wohl schon der Firma Parkcontrol24 angenommen.

Innovation: Personentransport via Drohne

Doch wie kann der Personentransport in das MVZ gerade für Menschen mit Behinderungen weiterhin gewährleistet werden, wenn der Parkplatzheld weiterhin auf sein Zubrot besteht?

Die Lösung könnte sein, den Personentransport alsbald via Drohnen zu bewerkstelligen. In der Ukraine erfreuen sich Drohnen großer Beliebtheit an der Front – einerseits für den Transport von Munition und Verpflegung, aber auch, um Fahrzeuge und Panzer außer Gefecht zu setzen. Warum also nicht solche Geräte in etwas größerer Ausführung auch bei uns einsetzen? Der Rollstuhlfahrer wird direkt vor seinem Haus abgeholt. Er fährt auf eine kleine Plattform, die an der Drohne hängt, und wird in Windeseile direkt vor dem MVZ auf gleiche Weise abgesetzt. Kein Stau, kein Dieselgestank, absolut umweltfreundlich mit Elektroantrieb.

Inklusive für die transportierten Personen wäre der herrliche Ausblick über die Stadt.

Und für die Mitarbeiter von Fair mobil hätte das den Vorteil, dass sie nicht bei Kälte, Regen, Schnee oder Sturm raus müssen. Denn die Drohnen lassen sich bekanntlich aus der Ferne via Internet steuern. So könnten auch wesentlich mehr Personentransporte in derselben Zeit abgewickelt werden.

Es gilt jetzt also nur noch, die Mitarbeiter, die bisher den Personentransport via Kleinbus bewerkstelligen, an PlayStation oder Xbox und VR-Brille umzuschulen, damit sich Abstürze im Stadtgebiet beim Personentransport in Grenzen halten.

Die Zukunft kann also beginnen. Manchmal braucht es für solche Innovationen eben einen kleinen Impuls wie den vom „Parkplatzhelden“.


Verfasser: Maximus Polemikus  |  19.02.2026
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