Tod auf den Schienen - das mysteriöse Unglück von Kayna
Es war eine Nacht im Jahr 1947, als die Schmalspurbahn Gera–Pforten–Mumsdorf durch das beschauliche Kayna rollte. Plötzlich – ein Schrei, ein Knall, ein Leben ausgelöscht. Eine junge Frau wurde auf dem Bahnübergang vom Zug erfasst. Ein tragisches Unglück? Oder doch mehr?
Volker Thurm (Ortschronist in Kayna) berichtet im Video Details. Die Polizei wurde gerufen, Ärzte untersuchten den Vorfall, Zeugen wurden vernommen – und doch blieb das Rätsel ungelöst. Wer war verantwortlich? War es wirklich ein unglücklicher Unfall oder spielte das Herz eines jungen Mannes, der angeblich von der Frau zurückgewiesen wurde, eine dunkle Rolle?
Jahrzehnte später widmete sich der Erfurter Heimatforscher Hans Bürglin der Sache. Mit akribischer Recherche sammelte er alte Erinnerungen, Geschichten von Nachbarn und Angehörigen sowie Hinweise aus der damaligen Zeit. Das Ergebnis: eine faszinierende Broschüre des Kaynaer Heimatvereins mit dem Titel „Was geschah am Bahndamm?“.
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